In diesem Artikel möchte ich die unterschiedlichen Marktteilnehmer am Devisenmarkt näher beleuchten und klären wie diese heutzutage von offizieller Seite reguliert werden, um den privaten aber auch institutionellen  Anlegern und Tradern die nötige Sicherheit beim Devisenhandel zu gewährleisten.

Der globale Devisenmarkt ist ein essentielles Instrument global agierender Unternehmen

Der Devisenmarkt ist der Markt mit dem weltweit größten Handelsvolumen. An 24 Stunden, 5 Tage die Woche wird hier Geld in Milliardenhöhe gehandelt, wobei täglich ca. 4 Trillionen US-Dollar den Besitzer wechseln.

Das Handelsvolumen bei Devisen ist deshalb so groß, weil international agierende Unternehmen für Ihren Handel mit Waren und Dienstleistungen in den verschiedenen Ländern dieser Erde die entsprechenden Devisen benötigen, um Ihre Geschäfte vor Ort abwickeln zu können.

Oft befinden sich die Produktionsstätten der großen global agierenden Unternehmen nicht an dem Ort, an dem sie ihre Rohstoffe einkaufen oder wo sie die Waren an ihre Endkunden verkaufen.

Die Mitarbeiter der Firmen müssen in verschiedenen Ländern in der jeweiligen lokalen Währung entlohnt und Rohstoffe auf den unterschiedlichen Märkten eingekauft werden. Allein durch diese Vorgehensweisen entstehen täglich Transaktionen zwischen den unterschiedlichen Währungen in unvorstellbarer Höhe.

Global agierende Firmen sind allerdings nicht die einzigen Teilnehmer am Devisenmarkt.

Als Trader ist es wichtig zu wissen, wer die unterschiedlichen Akteure am Devisenmarkt sind.

Wenn wir die Interessen und Erwartungen der Marktteilnehmer kennen, können wir besser interpretieren, unter welchen Bedingungen diese aktiv werden, Order am Markt ausführen und somit Marktbewegungen hervorrufen.

Welche Marktteilnehmer sind am Devisenhandel beteiligt?

  1. Private Trader mit kleinen Handelskonten
  2. Erfolgreiche und vermögende Trader
  3. Große Investmentbanken
  4. Hedge Fonds
  5. Renten Fonds
  6. Wohlhabende Familien und Investmentvereinigungen
  7. Versicherungsunternehmen
  8. Hedger / Exporteure / Importeure
  9. Staatliche Fonds
  10. Zentralbanken

1. Private Trader mit kleinen Handelskonten

Laut Schätzungen machen die kleinen Handelskoten privater Trader nicht mehr als 5 % des gesamten Devisenhandels aus. Dies entspricht einem Handelsvolumen von ca. 50 – 100 Milliarden US-Dollar täglich.

Die meisten dieser privaten Trader sind leider die dauerhaften Verlierer im Markt.

Sie basieren ihre Handelsentscheidungen vorwiegend auf technischer Marktanalyse. Mit anderen Worten, sie bevorzugen gleitende Durchschnitte, Chart- und Kerzenformationen (Price Action) und Rücksetzer zu Preisleveln von Unterstützung und Widerstand für ihre Marktein- und ausstiege zu verwenden.

Noch interessanter ist, dass diese Trader ihren Stop Loss an vorhersehbaren Preisleveln platzieren. Nicht selten über dem letzten Hoch oder unterhalb des letzten Tiefs, was auf dem Chart zu sehen ist.

Der Anteil dieser Marktteilnehmer wächst stetig durch das massive Interesse an den Märkten und die Werbung der Broker.

Diese Gruppe von Forex Tradern, hat keine signifikante Auswirkung auf den Preis der verschiedenen Währungen und ist auf Grund des eher unbedeutenden Handelsvolumens durch die einfach Ausführung von Order nicht im Stande den Kurs eines Währungspaares über 50 oder sogar 100 Pips in eine  bestimmte Richtung zu bewegen.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit gehörst auch du in diese Gruppe von Marktteilnehmern. Wenn das so ist, solltest du schnellstmöglich daran arbeiten, diese Gruppe zu verlassen und zur Gruppe der profitablen Trader überwechseln.

2. Erfolgreiche Trader mit Vermögen von mehr als 1 Mio EUR

Zu dieser Gruppe gehören die privaten Trader, die mit ihren eigenen, privaten Konten mit mehr als einer Million EUR Guthaben handeln.

Diese Marktteilnehmer haben für gewöhnlich Konten bei Premium Brokern oder eine Vereinbarung mit einer der großen Banken, um Zugriff eine der instituieren Handelsplattformen zu erhalten. Dazu gehören Plattformen wie HotSpot, Reuters, Currenex oder EBS.

Diese Gruppe von Tradern kann eine Vielzahl von Handelsstrategien am Markt ausführen. Sie nutzen in der Regel fundamentale Analyse aber auch Strategien die auf technischer Analyse basieren.

Diese Trader haben herausgefunden, wie sie ihre Emotionen kontrollieren und dadurch die nötige Disziplin entwickeln, um ihrem funktionierenden und profitablen Handelssystem zu folgen.

Diese Trader platzieren in der Regel Trades mit einem Volumen von mehreren Millionen US-Dollar bzw. Euro.

3. Große Investmentbanken

Die großen Investmentbanken haben eine Vielzahl von Strategien und Praktiken für den Handel an den internationalen Devisenmärkten.

RangNameLandMarktanteil
1CitiUSA12,9 %
2JP MorganUSA8,8 %
3UBSCH8,8 %
4Deutsche BankDE7,9 %
5Bank of America Merrill LynchUSA6,4 %
6BarclaysUSA5,7 %
7Goldman SachsUSA4,7 %
8HSBCUK4,6 %
9XTX MarketsUK3,9 %
10Morgan StanleyUSA3,2 %
Quelle: Wikipedia

Auf Grund ihrer hohen Kapitalreserven können sie für ihre institutionellen Kunden konkurrenzfähige Kurse für den Kauf und Verkauf von Währungen anbieten und somit einen Markt kreieren.

Diese Vorgänge basieren mittlerweile vollautomatisch mit Hilfe von intelligenten Algorithmen, die von den Mitarbeitern der Bank nur noch überwacht werden müssen.

Die meisten Investmentbanken sind zusätzlich an dem Handel mit Optionen beteiligt, die sich auf den Währungsmarkt beziehen. Damit sind nicht die binären Optionen gemeint, die so aggressiv durch die fragwürdigen Broker beworben werden.

Natürlich haben viele Investmentbanken auch eine Abteilung für das spekulative Trading. Hier werden eher kurzfristige Operationen ausgeführt. Eine davon ist zum Beispiel das so genannte Front Running von Ordern ihrer Kunden.

Wenn ein Kunde (wie z.B. Apple Inc) eine große Order bei einer Bank aufgibt um Devisen zu tauschen und die Bank weiß, dass diese große Order eine Marktbewegung von sagen wie 10 oder 20 Pips hervorrufen wird, kann die Bank ihre eigene Order vor der Order des Kunden ausführen, um so einen garantierten Gewinn zu realisieren.

Die spekulativen Abteilungen der Investmentbanken machen auch gerne Jagd auf die Stop Loss Order anderer Trader, wenn sich dadurch für sie einen finanzieller Vorteil ergibt. Banken nutzen damit die Liquidität anderer Trader, um  die eigenen Order zu einem besseren Preis ausführen zu können.

Letztendlich setzen Investmentbanken auch auf längerfristige Trends und Marktbewegungen. Die Handelsentscheidungen basieren dabei auf globaler Makroanalyse wobei die Trades in der Regel eine Dauer von drei bis sechs Monaten haben.

4. Hedge Fonds

Hedge Fonds platzieren mitunter die größten Wetten im Währungsmarkt. Machmal sind diese größer als die Order der verschiedenen Investmentbanken.

Die großen Hedge Fonds agieren in der Regel über globale Makrostrategien und sind dabei nicht nur am Devisenmarkt, sondern auch in allen anderen Märkten wie Aktien, Anleihen, Futures und Zinssätze aktiv.

Dei größten Hedge Fonds haben verwalten viele Milliarden US-Dollar.

Nicht alle Hedge Fonds haben globale Makrostrategien. Einige wenden auch quantitative Analysemethoden an und entwickeln superkomplexe Algorithmen, die versuchen durch Schnelligkeit von kleinsten Marktbewegungen zu profitieren. Auch diese Hedge Fonds sind für gewöhnlich nicht ausschließlichen an den Devisenmärkten aktiv.

5. Renten Fonds

Renten Fonds haben in der Regel zwei unterschiedliche Strategien.

  1. Sie investieren in verschiedene Hedge Fonds. Rentenfonds haben ein Interesse daran, für die Rentenkassen eine Rendite zu erwirtschaften. Somit setzen sie auf die Kompetenz und die Historie der jeweiligen Hedge Fonds Manager und geben somit einen Großteil der Verantwortung ab.
  2. Die zweite Strategie besteht darin, dass der Rentenfonds das gesamte Kapital selbst am Markt handelt und investiert.

In den meisten Fällen vermischen sich diese beiden Strategien. Rentenfonds sind daran interessiert, dass Risiko auf Kosten der Rendite so breit wie nur möglich zu streuen.

6. Wohlhabende Familien und Investmentvereinigungen

Diese Marktteilnehmer verwalten das Vermögen von einer einzelnen Familie oder einer kleinen Gruppe von Investoren.

Viele Hedge Fonds Manager entscheiden sich am Ende einer erfolgreichen Karriere dazu, nur noch ihr eigenes Geld zu verwalten und an den Märkten zu handeln.

Der bekannte Hedge Fonds Manager Gorge Soros hat im Jahr 2011 signalisiert, dass der seinen Hedge Fonds in eine private familiäre Operation transformieren wird.

Diese Marktteilnehmer müssen nicht ausschließlich am Devisenmarkt aktiv sein. Doch wenn wohlhabende Familien und Investmentvereinigungen an den globalen Finanzmärkten investieren, müssen sie ggf. Fremdwährungen ankaufen, um die jeweilige Investition in der lokalen Währung tätigen zu können.

7. Versicherungsunternehmen

Bekanntermaßen kassieren Versicherungen hohe Summen in Form von Beiträge ihrer Kunden. Diese wollen sie dann in der Regel am Markt investieren, um damit eine Rendite zu erwirtschaften.

Die meisten Versicherungen haben große Portfolios, die vorwiegend aus Aktien, ETFs und Staatsanleihen bestehen.

Wenn eine Versicherung in einem fremden Land investiert und dort Aktien kaufen möchte, muss auch hier ein Ankauf der Fremdwährung stattfinden, um die Investition tätigen zu können.

Warum sollte ein Versicherungsunternehmen in einem fremden Land investieren?

Oft sind die Renditen für verschiedene Anlageklassen in den anderen Ländern attraktiver.

Ein prominentes Beispiel dafür ist das Land Japan. Japanische Versicherungsunternehmen wollen nicht oder nur geringe Summen im eigenen Land investieren, da die Renditen dort viel zu niedrig sind.

Die in Japan ansässigen Versicherungsunternehmen machen sich also im Ausland auf die Suche nach einer höheren Rendite und investieren vorwiegend in Europa, den USA oder Australien.

Im Falle einer Katastrophe wie zum Beispiel dem Erdbeben und der Atomkatastrophe in Fukushima vor einigen Jahren sind die im Ausland investierten Versicherungsunternehmen dazu gezwungen ihre Investitionen in Bargeld umzuwandeln. Dies erzeugte eine große Nachfrage im japanischen Yen.

8. Hedger / Exporteure / Importeure

Zu dieser Gruppe gehören die international agierenden Firmen. Diese Firmen sind dazu gezwungen die Schwankungen der verschiedenen Währungskurse aktiv zu managen.

Firmen wie Volkswagen oder Daimler verkaufen sehr viele Autos in den USA. Die daraus entstehenden Gewinne erhalten Sie in US-Dollar von den US-amerikanischen Konsumenten. Um die Mitarbeiter in den Werken hier in Deutschland zu entlohnen, müssen diese US-Dollar in Euro konvertiert werden.

Durch diese Art von Transaktionen entsteht ein großer Anteil des täglichen Handelsvolumens an den Devisenmärkten.

Dennoch ist es als Trader sehr schwierig diese Marktteilnehmer zu identifizieren, da die Auswirkungen ihrer Order auf den Kurs eines Währungspaares nicht eindeutig zu auszumachen ist.

9. Verstaatlichte Fonds und Investmentfirmen

Diese Marktteilnehmer sind verstaatlichte Firmen, die an den globalen Finanzmärkten und in nahezu allen Anlageklassen aktiv sind.

Ansässig sind sie meist in Nationen, die über eine Vielzahl an natürlichen Ressourcen verfügen und mit deren Verkauf extrem hohe Gewinne erwirtschaften.

Viele Länder mit hohen Ölreserven wie Norwegen oder Abu Dhabi haben diese Art von Firmen installiert. Der staatliche Fonds des Emirates Abu Dhabi „ADIA“ verwaltet laut Schätzungen der Zeit zwischen 200 und 875 Milliarden US-Dollar.

Ähnlich wie bei Rentenfonds sind die Strategien zwischen der Selbstständigen  Verwaltung des Kapitals und der Fremdverwaltung durch Hedge Fonds oder andere Asset Manager aufgeteilt.

Wenn ein staatlicher Fonds eine Investition in einem bestimmten Land tätigen möchte, muss er zunächst die Währung dieses Landes ankaufen und löst somit eine Transaktion am Devisenmarkt aus.

10. Zentralbanken

Die Zentralbanken der verschiedenen Länder und Währungsunionen haben unvorstellbar hohe Reserven an Devisen.

Wenn die Vertreter der Zentralbanken die eigene Währung als zu stark oder zu schwach empfinden und für die Wirtschaft im eigenen Land einen Vorteil sehen, können sie im Forex Markt aktiv werden und aktiv große Summen der eigenen Währung kaufen bzw. verkaufen.

Manchmal ist die Intervention der Zentralbanken so klein, dass man als Trader nichts davon mit bekommt. Es gibt aber auch Situationen, in denen die Transaktionen der Zentralbanken große Bewegungen hervorrufen können und die Denkweise und das Handeln aller anderen Marktteilnehmer massiv beeinflussen können.

Zentralbanken haben auf Grund ihrer hohen Reserven und der Möglichkeit den Wert des Geldes Auswertungen und Abwertungen aktiv zu regulieren eine sehr hohe Macht.

Es gibt aber auch Situationen, in denen Zentralbanken nicht mit ihrer Macht umgehen zu wissen und Marktsituationen schlichtweg falsch einschätzen.

Ein prominentes Beispiel dafür ist die englische Zentralbank im Jahr 1992. Das Ziel der Zentralbank war es, die Währung aufzuwerten. Während der Aufwertung entgegen der fundamentalen Marktrichtung angestrebt wurde, gingen der englischen Zentralbank die Reserven an Fremdwährungen aus, um die eigene Währung zu kaufen.

englische-zentralbank-1992

Der legendäre schwarze Mittwoch ging als Pfundkrise in die Geschichte des Devisenhandels ein und bewies, dass auch Zentralbanken nur begrenzte Möglichkeiten haben, um die Märkte in ihrem Sinne zu beeinflussen. Als die englische Zentralbank keine Reserven mehr hatte, um den Pfund zu kaufen, fiel dieser um mehrere tausend Pips.

>> Trading Wissen <<

Immer wenn einer der oben beschriebenen Marktteilnehmer einen Trade in einer der verschiedenen Währungen ausführt gehen damit immer folgende Dinge einher:

  1. Es sind bestimmte Erwartungen an diesen Trade geknüpft.
  2. An den Trade sind Schmerzgrenzen geknüpft.
  3. An den Trade sind Strategien für den Marktausstieg geknüpft.
  4. An den Trade sind Strategien für Gewinnmitnahmen geknüpft.
  5. An den Trade sind sonstige Handlungen geknüpft, die in bestimmten Situationen ausgeführt werden.

Diese fünf Verknüpfungen an investiertes Kapital oder einen geöffneten Trade sind sicher nicht auf alle der oben beschriebenen Markteilnehmer anwendbar.

Das wichtigste Konzept hier ist ist, dass an jeden Trade und jede Investition Erwartungen geknüpft sind.

Wer beaufsichtigt und reguliert den Devisenhandel?

Anders als bei den Aktienmärkten läuft der Forex Handel nicht über eine zentralisierte Börse.

Der Devisenhandel finden im sogenannten Interbankenmarkt statt. Den Akteuren übersteht somit also keine zentrale Institution die den Handel kontrolliert und jede einzelne Transaktion überwacht.

Der Handel also immer direkt zwischen zwei Markteilnehmern statt, die sich auf einen Preis einigen. Der Handel kann also zwischen zwei Banken, einer Firma und einer Bank oder zwischen einem Broker und einem Endkunden stattfinden.

Preise verändern sich, so wie es eigentlich auch sein soll, aufgrund dem ständig schwankenden Verhältnis zwischen Angebote und Nachfrage.

Skandale und Manipulation am Devisenmarkt

Im Jahr 2014 wurde bekannt, dass in verschiedenen Währungspaaren der Tagesschlusskurs (Fix) durch einen Zusammenschluss aus Banken und Investoren aktiv manipuliert wurde.

Jeden Tag um 17:00 deutscher Zeit wird der Tagesschlusskurs berechnet. Dieser Kurs ist für viele Firmen entscheidend dafür, zu welchem Preis sie bestimmte Währungen kaufen oder verkaufen können. Dieser ist vor allem wichtig, weil der Devisenmarkt auch direkte Auswirkung auf die Weltwirtschaft hat. Auch wenn sich eigentlich die Stabilität der Volkswirtschaft im Wechselkurs widerspiegeln sollte.

Auf Grund der Manipulation dieses Kurses durch eine kartellähnliche Organisation wurden unwissenden Firmen über viele Jahre unnötige Verluste verursacht, wogegen die für die für die Manipulation verantwortlichen Marktteilnehmer auf der anderen Seite profitierten.

Auf Grund dieser illegalen Aktivitäten wurden Ende 2014 Milliardenstrafen verhängt. An der Manipulation waren hauptsächlich Investentmentbanken beteiligt.

Wer schützt die Marktteilnehmer vor Manipulation?

Da es bei Forex Handel keine zentrale Börse gibt, über die der Handel abgewickelt wird, wurden mittlerweile Institutionen installiert, die die großen Marktteilnehmer bei ihren Aktivitäten am Devisenmarkt überwachen sollen.

Überwacht werden sollen vor allen folgende Institutionen:

  1. Investmentbanken
  2. Broker

Nach Beginn der Finanzkrise im Jahr 2008 wurde viel für die Regulierung der Märkte getan. Dieses einschlagende Ereignisse hat viele Staaten über die Stabilität anderes Finanzsystems nachdenken lassen.

In Europa ist daraus die Institution ESMA entstanden. Diese europaweit agierende Institution überwacht viele der beiden oben erwähnten Institutionen und greift, wenn nötig regulierend ein.

Die ESMA verbat etwa Mitte 2015 das Shortselling an der Athener Börse. Der Grund dafür waren erneute Marktturbulenzen und ein damit einhegender drohender Ausstieg Griechenlands aus der Eurozone.

Eine weitere regulierende Institution in Europa ist die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde ESMA. Diese Behörde wurde im Jahr 2011 gegründet und ist unter anderem zuständig für die Zulassung der seit Beginn der Finanzkrise im Jahr 2008 umstrittenen Rating Agenturen.

Regulierende Institutionen in anderen Ländern

LandName der BehördeLink zur offiziellen Webseite
AustralienAustralian Securities and Investments Commission (ASIC)Link
EuropaEuropean Securities and Markets Authority (ESMA)Link
GroßbritannienFinancial Services Authority (FSA)Link
RusslandFederal Financial Markets Service (FFMS)Link
SchweizSwiss Federal Banking Commission (SFBC)Link
SüdafrikaFinancial Services Board (FSB)Link
USANational Futures Association (NFA)Link
ZypernCyprus Securities and Exchange Commission (CySEC)Link

Wie werden private Forex Trader in Deutschland geschützt?

Ein hohes Risiko für jeden Trader ist das Verhalten des Brokers. Jeder Trader vertraut seinem Broker das gesamte Handelskapital an und ist darauf angewiesen, dass dieser vertrauenswürdig mit dem Geld umgeht.

Broker werden daher ebenfalls von lokalen Institutionen reguliert.

Broker die Deutschland ansässig sind, können sich der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht unterstellen, um so das Vertrauen von potenziellen Kunden zu gewinnen. Die Auflagen dafür sind entsprechend hoch und die Antragsteller müssen ein aufwändiges und kostenintensives Verfahren durchlaufen.

Diese Forex Broker werden von der Bafin reguliert (Stand Juli 2016):

  1. Varengold (mit Hauptsitz in Hamburg)
  2. GKFX (mit Hauptsitz in Frankfurt am Main)*
  3. XM (mit Hauptsitz in Zypern)*

*Beim Klick auf die Broker Partner-Links und Eröffnung eines Live-Kontos erhalte ich eine kleine Provision.

In Deutschland ansässige Forex Broker sind ebenfalls zur gesetzlichen Einlagensicherung verpflichtet.

Was kannst du aktiv für den Schutz deines Trading Kapitals tun?

Neben der Auswahl eines vertrauenswürdigen Brokers wollen wir als Trader unser Kapital nicht nur schützen, sondern natürlich auch vermehren.

Bei der Vermehrung des Kapitals helfen die drei Säulen des Trading Erfolgs

  • Eine profitable Forex Handelsstrategie, die auf den grundlegenden Eigenschaften des Marktes basiert. Die Grundlegenden Eigenschaften sind die Markteilnehmer und ihre Aktionen am Devisenmarkt.Um dauerhaft profitabel zu handeln, ist eine Strategie für die systematische Analyse der Marktteilnehmer,  ihrer Erwartungen, ihrer Sensibilität auf verschiedene Ereignisse, ihrer Schmerzgrenzen und Stop Loss Order und weiterer Eigenschaften notwendig. So verschaffst du  dir als Trader den nötigen Interpretationsvorteil, um beim Devisenhandel zu bestehen und dein Handelskonto kontinuierlich aufzubauen.
  • Solides Money- und Risikomanagement – Jeder geöffnete Trade bedeutet gleichzeitig ein Risiko. Die ständige Kontrolle des Risikos ist für den Erfolg als Trader absolut entscheidend. Daher lohnt es sich, ein gutes Moneymanagement zu betreiben, da wir damit die Chancen auf den dauerhaften und nachhaltigen Trading Erfolg drastisch erhöhen.
  • Trading Psychologie – Viele Trader haben extreme Schwierigkeiten damit, ihre Emotionen zu kontrollieren und in den entscheidenen Situationen in ihrem besten Interesse zu handeln. Die Denkweise eines erfolgreichen Traders ist darauf ausgelegt, gerade in anspruchsvollen Situationen im besten Interesse zu handeln und nicht den starken Drängen nachzugeben, die Emotionen zum Teil hervorrufen können.

VERMEIDE DIESE 15 FEHLER, DIE MICH BEIM TRADEN LERNEN SO VIEL ZEIT GEKOSTET HABEN.

Eine E-Mail ist auf dem Weg in dein Postfach.

MANI PRO TRADER SYSTEM

 

Lerne wie ein professioneller Trader mit dauerhaften Gewinnen zu denken und zu handeln!

 

 

Hier klicken und mehr über das Mani Pro Trader System erfahren...

 

... oder sofort kostenlose Leseprobe erhalten.

Vielen Dank für Deine Registrierung.

DIE TOP 10 TRADER FEHLER

 

Lerne, warum 90% der Trader keinen Erfolg haben und was man dagegen tun kann.

 

Fordere jetzt den kostenlosen 10 Seiten Guide an und lerne, welche Fehler du als Trader auf jeden Fall vermeiden solltest.

Eine E-Mail ist auf dem Weg in dein Postfach.