devisenhandel lernenDu möchtest in den Devisenhandel einsteigen und von den kontinuierlichen Gewinnen deinen Lebensunterhalt bestreiten?

Bevor Du diese Entscheidung endgültig triffst, solltest du die Vor- und Nachteile die der Handel am Devisenmarkt mit sich bringt, genau unter die Lupe nehmen.

Ich empfehle Dir natürlich, den ganzen Artikel zu lesen, um Dir einen kompletten Überblick zu verschaffen.
(Lesezeit: 20 -30 Min.)

Viele Anfänger und angehende Trader haben den Wunsch, einmal vom Devisenhandel leben zu können.

Hauptberuflich als aktiver Händler am Devisenmarkt zu arbeiten, hat neben den hohen Verdienstmöglichkeiten viele Vorteile, aber auch einige Nachteile, die einem oft erst beim genaueren Hinschauen bewusst werden.

Finde jetzt für dich heraus, worauf es beim Devisenhandel genau ankommt und ob dieser Job hauptberuflich für Dich überhaupt in Frage kommt.

Wie genau funktioniert der Devisenhandel?

Beim herkömmlichen Devisenhandel werden sogenannte Schaltergeschäfte (eng. OTC – Over the Counter)  zwischen zwei Parteien abgewickelt. Diese Geschäfte werden anders als bei Aktien nicht über eine zentrale Börse reguliert und unterliegen somit keiner offiziellen Instanz, die die Geschäfte überwacht und bei Unregelmäßigkeiten in den Handel eingreift.

Jeden Tag werden an über den Devisenhandel mehrere Trillionen Euro in den verschiedenen Währungen gehandelt. Das macht den Währungsmarkt zu dem Markt mit der höchsten Liquidität weltweit. Die großen Geschäfte im Markt werden vor allem durch Institutionen wie Banken oder große Hedge Funds abgewickelt. Diese handeln entweder, um selbst durch Kursdifferenzen Gewinne zu erwirtschaften oder führen Geschäfte im Auftrag ihrer Kunden aus.

Diese Kunden sind oft große international agierende Unternehmen, die zum Beispiel die Einnahmen für exportierte Produkte in Fremdwährungen in die lokale Währung umtauschen müssen, sodass dort die Angestellten entsprechend in der lokalen Währung entlohnt werden können.

Für uns als private Anleger ist das Eintrittstor in den Devisenmarkt einer der vielen Forex Broker. Über den Broker können viele verschiedene Währungen gegeneinander gehandelt werden. Dies passiert, indem man über die Handelsplattform des Brokers Währungspaare zu aktuellen Währungskursen kauft oder verkauft.

Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich darauf hinweisen, dass der Devisenhandel nur mit einer fundierten Handelsstrategie zum langfristigen Erfolg führen kann.

Die acht populärsten Währungspaar mit dem größten Handelsvolumen

  • EUR/USD
  • GBP/USD
  • AUD/USD
  • NZD/USD
  • EURGBP
  • USD/CHF
  • USD/JPY
  • USD/CAD

Was ist ein Währungspaar und was passiert beim Kauf oder Verkauf?

EURUSD Währungspaar

EURUSD Ordereingabe

Beim Devisenhandel besteht ein Währungspaar immer aus zwei verschiedenen Währungen, die gegeneinander gehandelt werden. Das Währungspaar als solches ist als eine Einheit zu sehen und kann entweder gekauft (long) oder verkauft (short) werden.

Wenn wir zum Beispiel EURUSD kaufen, kaufen wir in die Währung Euro und verkaufen US-Dollar. Wenn wir EURUSD verkaufen, verkaufen wir Euro und kaufen US-Dollar. Diese Transaktionen passieren bei jedem Forex Broker ganz automatisch, sobald wie den KAUFEN bzw. VERKAUFEN Knopf in der Handelsplattform klicken.

Wie groß ist das Handelsvolumen im Devisenmarkt?

Das genaue Handelsvolumen kann beim Devisenhandel nicht bestimmt werden, da die Geschäfte nicht zentralisiert abgewickelt werden. 

Die Märkte für den Devisenhandel sind an fünf Tagen die Woche für 24 Stunden geöffnet, wobei jeder Tag in drei verschiedene Sessions unterteilt ist:

 

Zu welchen Zeiten sind die Devisenmärkte geöffnet?

  1. London Session – 09:00 Uhr – 17:00 Uhr (Montag bis Freitag)
  2. New York Session – 14:00 Uhr – 22:00 Uhr (Montag bis Freitag)
  3. Asian Session – 22:00 Uhr – 08:00 Uhr (Montag bis Freitag)

Die Zeiten der verschiedenen Sessions überlappen sich etwas. Das führt dazu, dass zum Ende der London Session und zu Beginn der New York Session in der Regel das größte Handelsvolumen im Devisenmarkt zu erwarten ist.

Wie profitieren Trader von Kurschwankungen?

Durch die sich ständig verändernden Wechselkurse der verschiedenen Devisen, besteht die Möglichkeit, dass wir beim Devisenhandel von diesen Kursschwankungen profitieren können. Man kann auf steigende oder fallende Kurse der verschiedenen Währungspaare setzen. Wenn ein Trader glaubt, dass ein Währungspaar im Kurs steigt öffnet er eine LONG Position und wenn er glaubt, dass der Währungskurs fällt, öffnet er eine SHORT Position.

trader-beim-devisenhandel

LONG Trade – Das Setzen auf steigende Kurse und somit der Kauf einer Währung gegen eine andere Währung (z.B. EUR gegen USD => long EUR/USD)

SHORT Trade – Das Setzen auf fallende Kurse und somit der Verkauf einer Währung gegen eine ändere Währung  (z.B. EUR gegen USD => short EUR/USD)

Wenn das Währungspaar sich nach dem Öffnen des Handels in die angenommene Richtung bewegt, können wir als Trader im Handelskonto einen Gewinn verbuchen.

Wie können wir von den kleinen Kursveränderungen profitieren?

Die Kursveränderungen innerhalb eines Tages sind eher gering und wirken sich daher oft nur auf die Nachkommastellen des Währungskurses aus. Dabei kommt der Begriff Pip ins Spiel. Diese Einheit finden wir häufig, um die Grüße der Kursveränderung in den verschiedenen Währungspaaren zu beziffern.

Ein Pip ist die vierte Nachkommastelle in einem Währungspaar. Die Differenz zwischen dem EUR/USD Kurs von 1.1000  bis 1.001 ist ein Pip. Manchmal werden die Bewegungen in den Währungskursen jedoch auch in % angegeben, was ich persönlich für einen besseren Bezug halte. Der Grund dafür ist, dass die Große und das Verhältnis der Bewegungen der Kurse in den verschiedenen Währungskursen sehr unterschiedlich sein kann. Daher gibt die Anhabe der Marktbewegungen beim Devisenhandel in Prozent ein besseres Gefühl dafür, wenn man die Bewegungen in den verschiedenen Währungspaaren mit einander vergleichen möchte.

Als private Devisenhändler können wir jedoch schon von diesen kleinen Kursschwankungen profitieren. Der Grund dafür ist der sogenannte Hebel. Dieser wird bei fast jedem Broker angeboten. So ist es üblich, dass wir das hundertfache unseres eingezahlten Kapitals der verschiedenen Währungen kaufen oder verkaufen können.

Auf Grund dessen bietet der Devisenhandel einzigartige Chancen, aber auch hohe Risiken, wenn wir unsere Verluste nicht sinnvoll begrenzen. Um diese sinnvoll zu begrenzen, ist eine solide Handelsstrategie zusammen mit einem gut ausgearbeiteten Trading Plan.

Wer als Trader seine Handelsstrategie und den Tradingplan am Markt anwendet, kann die vielen Vorteile des aktiven Devisenhandels genießen.

Welche Vorteile hat der aktive Devisenhandel?

Jede Form der Geldanlage verfolgt einen bestimmten Zweck. So auch der Devisenhandel, bei dem man als aktiver Trader durch das Öffnen und Schließen von Positionen in den verschiedenen Währungen wie Euro oder Dollar am Markt agiert.

Der Zweck ist hier gleichzeitig der größte Vorteil, da man als Trader stets on zu Hause aus die volle Kontrolle über alle Handelsaktivitäten behält und immer selbst entscheiden kann, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, einen Handel am Markt einzugehen.

Habe ich die nötige Disziplin und ausreichend Fokus?

Je besser die Fähigkeiten des Traders einer profitablen Handelsstrategie zu folgen und Trades objektiv und nach den im Tradingplan definierten Regeln zu öffnen und zu schließen, desto mehr Rendite kann am Ende des Monats bzw. des Jahres erzielt durch den aktiven Währungshandel am Markt realisiert werden.

risiko beim devisenhandel begrenzen

Einer der wichtigsten Vorteile ist, dass wir unser Risiko stets selbst begrenzen können und somit die volle Kontrolle darüber haben, wie viel Prozent des Handelskapitals in einem einzelnen Trade am Devisenmarkt eingesetzt werden.

So ist ein Totalverlust des Guthabens auf dem Handelskonto eher unwahrscheinlich und durch ein gutes Money Management und Disziplin kann das Guthaben nach und nach ansteigen, da die Gewinne die kleinen Verluste über einen längeren Zeitraum übersteigen.

Wer schlussendlich vom Devisenhandel am Währungsmarkt leben kann, hat Freiheiten, die man in einem normalen Job nicht hat. Gehandelt werden kann von fast jedem Ort, wo eine ausreichend schnelle Internetverbindung zur Verfügung steht.

Da der Devisenmarkt ein 24/5 Markt ist, ergeben sich in fast jeder Zeitzone Marktsituationen von denen wir als Trader profitieren können. (24/5 bedeutet, dass der Markt von Montag bis Freitag 24 Stunden geöffnet ist.)

Alle Vorteile auf einen Blick

  • volle Kontrolle über alle Handelsaktivitäten und die Finanzen
  • Anwendung eines vordefinierten Trading-Plans
  • problemloses Testen der Strategie auf einem Demokonto
  • klare Begrenzung des Risikos durch Money Management
  • Unabhängigkeit von Ort und Zeitzone über den Online-Handel
  • Aussicht auf hohe Gewinne mit gleichbleibendem Aufwand
  • Stets auf dem aktuellen Stand über die wirtschaftlichen Ereignisse in der Welt
  • Eigenständige Zeitplanung für Marktanalyse und andere Handelsaktivitäten

Welche Nachteile hat der aktive Handel am Devisenmarkt?

Wer eine Chance auf eine hohe Gewinne und eine ordentliche monatliche Rendite haben möchte, muss natürlich auch etwas investieren.

Zum einen kostet es etwas Zeit, eine profitable Handelsstrategie zu erlernen und die Anwendung ausreichend zu üben, denn etwas Erfahrung an den Märkten und beim Handel mit Devisen oder Aktien ist für den Erfolg essentiel.

Du kennst vielleicht das altbekannte Sprichwort: Übung macht den Meister.

Meiner Meinung nach ist dieses Sprichwort nicht ganz komplett und müsste eigentlich heißen:

„Perfekte Übung macht den Meister der Devisenmärkte.“

Nur wer seine wertvolle Zeit bewusst in die richtigen Informationen investiert und danach strebt, das erlernte Wissen so perfekt wie möglich anzuwenden, wird schlussendlich an den Märkten Erfolg haben.

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Wer gerade als Anfänger das Überangebot an Informationen zum Thema Devisenhandel filtern kann, kann es schaffen, den kurzfristigen und als risikoreich geltenden Währungshandel in eine langfristig sichere, aber vor allem sehr profitable Geldanlage umzuwandeln.

Das klingt vielleicht etwas abstrakt. Um meinen Standpunkt klar zu machen, möchte ich Dir folgendes nahelegen:

Bewerte und hinterfrage die Informationen, die Du Online zum Thema Devisenhandel und Geldanlage findest, immer kritisch.

Frage Dich vor allem auch:

 

Wer stellt die Informationen zum Devisenhandel bereit und warum?

 

Wie hoch ist die Gewinnwahrscheinlichkeit meiner Trades?

Im Gegensatz zu einer sicheren Geldanlage wie Tagesgeld oder Festgeld gibt es beim Währungshandel keine feste Rendite auf das Guthaben auf dem Handelskonto.

Nur durch den aktiven Handel – durch das Öffnen und Schließen von Trades in den verschiedenen Währungspaaren – vermehrt oder verringert sich das Geld auf dem Deinem Handelskonto.

Durch eine kurzfristigere Betrachtungsweise der Märkte aus dem richtigen Blickwinkel ergeben sich immer wieder Marktsituationen, wo die Gewinnwahrscheinlichkeit auf der Seite des Traders liegt. Mit anderen Worten, die Wahrscheinlichkeit ist in vielen Marktsituationen auf der Seite des Traders und die Chance hoch, dass das der Kurs eines Währungspaares sich in die angenommene Richtung bewegt.

Wir wollen durch die richtigen Routinen und Analysemethoden für den Devisenhandel herausfinden, wann diese Marktsituationen präsent sind.

Selbstverständlich können nicht alle Trades als Gewinner enden. So ist es überaus wichtig, dass wir dazu bereit sind, Verluste in Kauf zu nehmen und uns von ihnen nicht emotional bei der Ausführung von weiteren Aktionen im Markt beeinflussen lassen.

Das Erlernen dieser Fähigkeit ist sehr, sehr wichtig und mitunter entscheidend für den Erfolg als Trader.

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Wie hoch sind die Gewinnschwankungen beim Devisenhandel?

Nicht jeder Monat ist gleich. Anders als bei einem herkömmlichen Job mit einem festen Gehalt schwankt die Rendite durch den Devisenhandel von Monat zu Monat. Im einen Monat kann man als aktiver Forex Trader beispielsweise eine Rendite von 17 % verbuchen, im nächsten 13 % und dann aber auch mal nur 5 %, oder gar mal einen Verlust.

Aber auch sehr profitable Monate mit über 20 % Rendite auf das auf dem Handelskonto eingesetzte Gesamtkapital können innerhalb eines Jahres passieren.

Auf Grund dieser Schwankungen beim Gewinn/Verlust durch die eigenen Handelsaktivitäten ist es erforderlich, dass man seine Leistung über einen etwas längeren Zeitraum, wie zum Beispiel 3 oder 6 Monate betrachtet und sich nicht von der kurzfristigen Leistung des Handelssystems beeinflussen lässt.

Alle „Nachteile“ auf einen Blick

Ich liste die folgenden Punkte als Nachteile, obwohl es für mich nicht wirklich welche sind. Vielmehr sind es zum einen die Pflichten und Routinen, die wir beim Devisenhandel durchlaufen müssen und zum anderen die Eigenschaften des Währungsmarktes, auf die wir uns einstellen müssen.

  • Märkte müssen regelmäßig analysiert werden
  • Erlernen einer profitablen Handelsstrategie
  • schwankende Rendite
  • Der regelmäßige Umgang mit kleinen Verlusten

Warum ist die aktive Kontrolle über das eigene Geld so wichtig?

Über die letzten 20 Jahre hatten wir in Deutschland eine durchschnittliche Inflation i.H.v. 2,50 %. Mit anderen Worten wurde unser Geld mit jedem Jahr im Schnitt um 2,50 % entwertet. Dies geschieht durch stets ansteigende Preise bei Produkten und Dienstleistungen, die wir im täglichen Leben konsumieren.

Entwicklung der Inflationsrate

Entwicklung der Inflationsrate in Deutschland

Mit der momentanten Rendite von ca 1,5 % auf eine sichere Geldanlage wie ein Tagesgeldkonto liegen wir unter der durchschnittlichen Inflation und haben somit keinen Wertsteigerung, eher einen Wertverlust trotzdem wir unser Geld sicher angelegt haben.

Gleichzeitig können die Banken mit unseren Einlagen aktiv an Finanzmärkten wie dem Devisenmarkt handeln und eine weitaus höhere Rendite in unterschiedlichen Währungen erzielen. Warum sollten wir den wohlhabenden Banken unser Erspartes zu Verfügung stellen, wenn wir selbst mit dem aktiven Handel am Devisenmarkt eine weitaus höhere Rendite erzielen können, als die derzeit lächerlichen 1,50 % aufs Tagesgeld?

Wie viel Zeit benötige ich für den aktiven Devisenhandel?

Der aktive Devisenhandel bedeutet nicht gleichzeitig einen neuen Job, in den man 8 Stunden am Tag bzw. 40 Stunden die Woche investieren muss.

zeitaufwand-für-devisenhandelNatürlich benötigt man zu Beginn seiner Kariere als Devisenhändler etwas länger, um zum einen erstmal den Markt auf die richtige Art und Weise zu verstehen und aus dem richtigen Blickwinkel zu sehen, um dann eine auf diesem Wissen basierende Handelsstrategie anzuwenden und zu verinnerlichen.

Devisenhandel bedeutet Flexibilität

Sobald man jedoch durch kontinuierlichen Erfolg ausreichend Selbstbewusstsein in die eigenen Fähigkeiten erlangt hat, ist der Zeitaufwand wesentlich geringer und man kann ohne Probleme selbst entscheiden, wann man Lust hat, zu traden und sich mit dem Währungshandel und der Analyse zu beschäftigen.

Du kannst also Deine Handelsaktiviäten jederzeit an Deine Lebensumstände anpassen und je nach Bedarf mehr oder weniger in den Handel investieren.

Als aktiver Trader können wir stets über unser Geld verfügen und bei Bedarf eine Auszahlung über einen Teilbetrag unseres Guthabens anfordern. Dies ist bei den meisten langfristigen als sicher geltenden Geldanlageformen nicht möglich, da das Kapital dort oft über einen Zeitraum von mehreren Jahren gebunden ist, gerade wenn die jährliche Rendite etwas höher sein soll, als die fast schon lächerlichen 1,5 % aufs Tagesgeld.

Wie lange dauert es bis ich vom Devisenhandel leben kann?

Diese Frage ist leider nicht pauschal und allgemeingültig zu beantworten. Die persönlichen Umstände und der absolute Wille diszipliniert und objektiv nach einem soliden und gut ausgearbeiteten Trading Plan zu handeln, sind für eine Kariere als Forex Trader entscheidend.

Kann man überhaupt von einer sicheren Geldanlage leben?

Um von einem Tages- oder Festgeldkonto leben zu können, benötigt man eine ziemlich hohe Einlage. Gehen wir von einem Zinssatz von 3 % aus, den die Bank einem auf eine sichere Geldanlage zahlt. Da benötigen wir ein Guthaben i.H.v. 1.000.000 EUR um eine monatliches Gehalt von 3.000 EUR beziehen zu können, vor Steuern natürlich.

Die meisten haben keine derart hohe Rücklage und wären, wenn sie es hätten, sicher auch nicht bereit ihr Geld zu solch einem niedrigen Zinssatz anzulegen.

Ab wann kann man vom Devisenhandel leben?

Beim aktivem Handel am Devisenmarkt haben wir als Trader natürlich die Chance auf weitaus höhere Gewinne. Vorausgesetzt wir haben die richtige Sichtweise auf die Märkte und verschwenden nicht unsere Zeit mit starren Handelssystemen, die auf dem Markt von außen auferlegten Konzepten basieren, wie zum Beispiel herkömmlichen technischen Forex Indikatoren. (Warum Forex Indikatoren nicht so funktionieren wie Du denkst denken)

Durch die richtige Strategie und Übung zu kontinuierlichen Trading Gewinnen

Nach etwas Übung und mit der nötigen Erfahrung, die man ohne Probleme zunächst auf einem Demokonto sammeln kann, ist eine monatliche Rendite zwischen 10 und 20 % nichts Ungewöhnliches. Vor allem dann, wenn das Handelskonto die Marke von einer Million noch nicht überschritten hat.

Das gilt so lange die Höhe des Handelskontos nicht die ein oder zwei Millionengrenze übersteigt. In dieser Größenordnung werden die Positionsgrößen kleiner und das Verhältnis der Gewinne zum Risikokapital etwas geringer.

Unter folgendem Link findest du eine Excel Vorlage für einen einfachen Finanzplan in dem Du Dein Startkapital und die monatliche Rendite eintragen kannst, um dann den wahrscheinlichen monatlichen Verdienst durch den Devisenhandel sehen zu können.

Einfacher Finanzplan zur Berechnung der Rentabilität beim Devisenhandel

Worauf muss man beim Erlernen einer Handelsstrategie achten?

Im Internet findet man eine Vielzahl von kostenlosen und kostenpflichtigen Strategien für den Devisenhandel.

Folgende Punkte solltest Du bei der Auswahl Deiner Strategie beachten:

Handelsstrategie und Hintergründe verstehen

Egal welche Strategie Du auf Deinem Demokonto testest, versuche zu verstehen, warum die darin enthaltenden Regeln für Markteinstiege und Ausstiege Dir einen Vorteil verschaffen.

Das WARUM ist beim Devisenhandel überaus wichtig! Das Hinterfragen der Handelsstrategie und die sich daraus ergebenden Handelssignale ist entscheidend für den Erfolg. Wir wollen herausfinden warum der Markt eine Bewegung macht und die Gründe dahinter analysieren. 

Überschaubare Anzahl von Regeln

Die Zahl der in der Handelsstrategie enthaltenden Regeln, um die Märkte nach Marktsituationen mit hohen Gewinnchancen zu filtern, sollte nicht all zu hoch sein. Die Analyse eines Marktes beim Devisenhandel muss immer einfach sein.

Zu viele Regeln führen oft zu widersprüchlichen Handelssignalen und weiterhin dazu, dass wir unsere Marktanalyse als Trader in Frage stellen.

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Wie lange benötige ich für das Lernen der Handelsstrategie?

Viele Strategien unterscheiden sich dahingehend, welche Zeitfenster man für die Ausführung der Trades verwendet. Beim Devisenhandel gibt es im Hinblick auf die Betrachtung der Charts unterschiedliche Zeitfenster.

So wir basierend auf dem 5-Minuten-Chart, auf dem Stunden-Chart oder auch auf dem Tages-Chart handeln. Je höher das Zeitfenster, desto weniger Möglichkeiten zum Handeln des Währungspaares können gefunden werden.

Jeder Trader sollte sich gut überlegen, ob er eher ein Forex Daytrader oder ein Swingtrader sein möchte! Swing Trades passieren, weniger oft und erstrecken sich über einen längeren Zeitraum. Es ist sehr wichtig das zu wissen, so dass man als Trader nicht versucht, jede Stunde einen neuen Swing Trade zu starten.

Was ist der Unterschied zwischen einem Daytrader und einem Swingtrader?

  • Daytrader: Ein Daytrader öffnet und schließt Positionen in einem oder in verschiedenen Währungspaaren innerhalb eines Handelstages. In der Regel nutzt er für die Ausführung kleine Zeitfenster wie 5min oder 15min Charts und versucht die Marktrichtung für den aktuellen Tag vorauszuahnen.
  • Swingtrader: Ein Swingtrader basiert sein Handeln auf höheren Zeitfenstern wie zum Beispiel dem Stunden- oder Tageschart. Positionen werden oft über mehrere Tage oder Wochen gehalten und die Märkte werden nur alle paar Stunden oder einmal am Tag analysiert.

Wie hoch sollte mein Startkapital beim Devisenhandel sein?

Einer der größten Vorteile beim Devisenhandel ist, dass man schon mit geringem Startkapital ein Tradingkonto eröffnen kann. Mit ein paar 100 Euro ist das Forex Daytrading bereits ohne Probleme möglich und es kann getestet werden. Durch den großen Hebel kann mit wenig Geld ein Vielfaches an Währungen gekauft oder verkauft werden.

Jedoch müssen wir hier folgende Kriterien beachten.

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1. Wie hoch sind die Gebühren für das Handeln von Währungen bei meinem Broker?

Die Auswahl des richtigen Forex Brokers ist beim Devisenhandel extrem wichtig. Achte vor allem darauf, dass der Broker Deine Aufträge direkt an den Interbankenmarkt weitergibt und nicht gegen Dich wettet. Denn nur so kannst Du sicher sein, dass Dein Broker kein Interesse daran hat, ob Du langfristig profitabel am Devisenmarkt handelst. Der Broker verdient dann an Dir als Trader nur durch den Spread oder die anfallenden Gebühren beim Öffnen und Schließen von Trades.

Ein Broker, der einen geringen Spread anbietet und deine Aufträge zum Kauf oder Verkauf entsprechend an den internationalen Währungsmarkt weiterleitet, erhebt in der Regel Gebühren für jeden einzelnen Handel. Die höhe der Gebühren sind meistens vom Handelsvolumen oder von der Höhe des Guthabens auf dem Trading-Konto abhängig. Ein Vergleich der Handelsgebühren lohnt sich auf jeden Fall.

Welche Kriterien bei der Broker noch wichtig sind, kannst du in diesem Artikel lesen.

Kann ich ein Trading-Konto mit nur 100 Euro eröffnen?

Ein Trading-Konto mit nur 100 Euro oder Dollar  zu eröffnen macht nur wenig Sinn, da die Handelsgebühren einen Großteil des Profits aufzehren. Zu Übungszwecken oder zum Testen einer Handelsstrategie sind kleine Konten hilfreich, aber um letztendlich vom Devisenhandel leben zu können, ist ein Handelskonto mit mindestens 3.000 – 5.000 EUR oder besser 10.000 EUR nötig.

Bei einer durchschnittlichen monatlichen Rendite von 10 – 20 %, kannst Du so einen monatlichen Gewinn zwischen 1.000 EUR und 2.000 EUR verbuchen.

Wenn du das Kapital in der Höhe gerade nicht zu Verfügung hast, kannst du ohne Probleme erst einmal ein kostenloses Demokonto bei einem der vielen Broker handeln. Hier lohnt sich ein Vergleich der Laufzeiten, denn einige Broker limitieren diese auf nur ein paar Wochen.

Ich persönlich habe bisher gute Erfahrungen mit ATC Brokers gemacht, was das Demokonto angeht. Ein Live Konto habe ich bei diesem Broker nicht getestet. Das Demokonto bei diesem Broker ist kostenlos und hat eine Laufzeit von mehreren Monaten.

http://www.atcbrokers.co.uk/platforms/demorequest.php?platform=MetaTrader%204 (Kein Partnerlink)

2. Wie hoch ist mein Risiko je geöffnetem Trade? (% vom Gesamtkapital)?

Jeder Trade bringt bekanntermaßen auch ein Verlustrisiko mit sich und so ist es extrem wichtig, dass genau dieses Risiko vor jedem einzelnen Trade mit Hilfe eines Stop Loss und der entsprechenden Lot-Anzahl genau definiert ist.

Da nicht jeder Handel mit Erfolg belohnt wird und man selbst als absoluter Profi hier und da mal Fehler macht, ist es für den langfristigen Erfolg erforderlich, dass das Risiko bei einem Handel nur einen kleinen Teil des Guthabens auf dem Handelskonto ausmacht.

Gerade als Anfänger sollte dieses Risiko 2 % je Handel nicht übersteigen, da es noch an Erfahrung fehlt und es noch schwer fällt zu entscheiden, welche Trades die höchste Gewinnwahrscheinlichkeit haben.

Durch ein relatives geringes Risiko ist also gewährleistet, dass man auch Fehler machen kann und eine Reihe von Trades mit Verlusten nicht das gesamte Guthaben auf dem Trading-Konto gefährden.

Mit diesem Positionsgrößenrechner kannst Du Dein Risiko anhand der Größe Deines Stop Loss berechnen.

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Der beste Lehrer ist der Markt selbst. Deshalb empfehle ich, so schnell wie möglich ein kleines Live-Konto bei einem Broker zu eröffnen. Einige Broker erlauben es, ein Handelskonto mit nur ein paar 100 Euro zu eröffnen. Wenn du ein Forex Konto mit nur wenigen 100 Euro eröffnen willst, solltest darauf achten, dass der Broker Nano Lots als Positionsgröße anbietet.

*Nano Lots: 100 Einheiten einer Währung

Nur so kannst du sehr kleine Positionsgrößen handeln. Das ist wichtig, so dass Du für jeden Handel einen Stop Loss berechnen kannst, der sich nicht zu dicht am Einstiegspreis befindet.

Woher bekomme ich eine erfolgreiche Handelsstrategie?

Vielleicht hast Du schon die ein oder andere Strategie ausprobiert, die aber letztendlich nicht zum Erfolg geführt hat. Neben einer erfolgreichen Handelsstrategie ist meiner Meinung nach die richtige Sichtweise auf die Märkte nötig.

Durch die richtige Sichtweise auf den Devisenmarkt bekommen wir als Trader einen Blick dafür, was die Bewegungen in den verschiedenen Währungskursen tatsächlich auslöst.

Denn genau darum geht es. Bewegungen werden nicht durch Handelssignale ausgelöst, die so viele Trader auf den Charts für die verschiedenen Währungen analysieren.

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Viele unerfahrene Trader handeln ausschließlich mit technischen Indikatoren oder Kerzensignalen auf ihren Charts und verwenden diese, um Markteinstige und -ausstiege zu planen. Dies ist meiner Meinung nach der falsche Ansatz. Die Märkte bestehen aus viel mehr als nur den Charts.

Informationen außerhalb der Charts sind für den erfolgreichen Devisenhandel entscheidend. Im Mani Pro Trader System Ebook beschreibe ich ausführlich und verständlich, wie Du diese Informationen erfolgreich und systematisch nutzen kannst. 

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