Was ist Daytrading (und wie kann man damit Geld verdienen)?

Daytrading ist der kurzfristige Handel mit Finanzinstrumenten, bei dem die Trades im Markt innerhalb eines Tages geöffnet und wieder geschlossen werden. Dabei konzentrieren sich Daytrader gewöhnlich auf eine bestimmte Anlageklasse wie zum Beispiel Forex, Aktien oder Futures.

Hier kannst du folgendes über Day Trading lernen:

Eine ehrliche und gute Beratung liegt mir sehr am Herzen. Deshalb findest Du im Folgenden alle wichtigen Fragen rund um das Daytrading im Überblick.

Daytrader nutzen für ihre Trades für gewöhnlich einen sogenannten Hebel (Leverage), um auch von kleinen Kursveränderungen profitieren zu können.

Durch den Hebel mit CFDs kann die Kaufkraft für Währungen, Aktien oder andere Anlageprodukte an der Börse um ein Vielfaches erhöht werden. Nur so ist es möglich, durch die eher unbedeutenden Kursveränderungen innerhalb eines Handelstages auch hohe Gewinne erwirtschaften zu können.

Vor allem Privatanleger und Anfänger mit geringem Risikokapital versprechen sich vom Daytrading schnelle Gewinne und suchen nach Daytrading Strategien, die auch wirklich funktionieren.

Daytrading kann aus eigener Erfahrung sehr profitabel sein. Allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen.

Wie funktioniert Day Trading?

Viele Trader denken, dass ein kurzer Blick auf einen Chart ausreicht, um die Marktrichtung für den Handelstag vorherzusagen. Gerade beim Daytrading ist diese eindimensionale Sichtweise sehr gefährlich und über einen längeren Zeitraum nicht profitabel.

Trotzdem vermarkten viele Webseiten mit einem eindeutigen Interessenkonflikt (z.b. Broker) den Traum, dass erfolgreiches Daytrading mit nur wenig Zeitaufwand und einfachster technischer Chartanalyse oder automatisierten Handelssystemen möglich ist.

Beim Daytrading geht es aber viel mehr um die Analyse und Interpretation von Informationen, die man nicht auf einem Chart sehen kann. Durch die Bewertung dieser Informationen können informierte Handelsentscheidungen in verschiedenen Anlageklassen getroffen werden, um von den Kursveränderungen zu profitieren.

Welche Ziele hat ein Daytrader?

Im Hinblick auf die Voraussetzungen für das profitable Daytrading, müssen wir zunächst über die primären Ziele beim Daytrading sprechen.

Was möchte man als Daytrader erreichen?

Bei den Daytrading Zielen unterscheide ich in prozess- und bedarfsorientierte Ziele.

1. Prozessorientierte Ziele beim Daytrading

  • ZIEL 1: Ein Daytrader möchte durch kurzfristige Trades von den Preisbewegungen innerhalb eines Tages profitieren.
  • ZIEL 2: Nach dem Öffnen eines Trades soll eine hohe Wahrscheinlichkeit für die Kursveränderung in die angenommene Marktrichtung bestehen.
  • ZIEL 3: Beim Daytraden soll der Trade am gleichen Tag wieder geschlossen und die Position nicht über Nacht gehalten wird.

2. Bedarfsorientierte Ziele beim Daytrading

  • ZIEL 4: Durch das Daytrading ein zusätzliches Einkommen generieren oder sogar Vollzeit als Daytrader arbeiten.
  • ZIEL 5: Durch die freie Einteilung der Arbeitszeiten beim Daytraden soll mehr Unabhängigkeit und Zeit für Freunde und Familie entstehen.
  • ZIEL 6: Ein fester Arbeitsplatz ist nicht unbedingt notwendig. Als Daytrader von jedem Ort aus arbeiten, wo schnelles Internet vorhanden ist.

Ist Daytrading überhaupt etwas für dich?

Um diese Frage zu beantworten, solltest du dich fragen, warum gerade das Daytrading das Werkzeug zum Erreichen deiner finanziellen Ziele sein soll.

Wie man so schön sagt: Es gibt eine Millionen Wege, eine Millionen Euro zu verdienen? Warum soll es gerade für dich Daytrading sein?

Bist du als Daytrader bereit dazu…

  1. … die Märkte während des Handelstages systematisch zu beobachten?
  2. … schnell und flexibel auf Nachrichtenereignisse zu reagieren?
  3. … kleine Verluste schnell zu verarbeiten und langfristigen Zielen zu folgen?
  4. … täglich systematische Routinen abzuarbeiten, um die besten Day Trades zu finden?

Du bist Anfänger und möchtest diese Herausforderung entdecken? Dann ist das Daytrading möglicherweise deine persönliche Chance auf einen unabhängigen Lebensstil.

Allerdings gibt es ein paar wichtige Voraussetzungen, die du beachten solltest.

Die wichtigsten Voraussetzungen beim Daytrading

Nein, hier geht es nicht um den besten Broker für Daytrading. Es gibt zunächst WICHTIGERES: Um beim Daytrading erfolgreich und profitabel handeln zu können, gibt es drei grundlegende Voraussetzungen.

Daytrading Voraussetzung #1: Volatilität

Damit du als Daytrader auch innerhalb eines Tages von Kursveränderungen profitieren kannst, brauchst du zunächst erstmal folgendes: Volatilität

Was genau ist Volatilität?

Die offizielle Definition der FAZ lautet: Volatilität ist ein Schwankungsbereich, während eines bestimmten Zeitraums, von Wertpapierkursen, von Rohstoffpreisen, von Zinssätzen oder auch von Investmentfonds-Anteilen.

Wenn in einem Markt keine Volatilität vorherrscht, finden auch keine Preisbewegungen statt, von denen man als Daytrader mit kurzfristigen Trades profitieren könnte.

Viele unerfahrene Daytrader machen den Fehler und handeln in Märkten, wo die Chance auf kurzfristige Kursveränderungen an einem bestimmten Tag sehr gering ist. Dabei glauben sie, dass mit einem größeren Hebel durch sogenanntes Scalping minimale Preissprünge (z.B. 5 Pips in EUR/USD oder ein paar Cent in einer Aktie) vorhersagen können. Diese Art des Daytradings hat keinen wahrscheinlichkeitsbasierten Vorteil und ist somit über einen längeren Zeitraum und eine Vielzahl von Trades nicht profitabel.

Voraussetzung #2: Positive Wahrscheinlichkeitserwartung

Jeder einzelne Daytrade sollte eine positive Wahrscheinlichkeitserwartung haben. Nur so kann man als Daytrader über einen langfristigen Zeitraum und eine Vielzahl von Trades profitabel handeln. A wenn dabei nicht jeder einzelne Trade als Gewinner endet.

Woher kann man als Daytrader wissen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit für den Erfolg eines einzelnen Trades ist?

Das ist eine der zentralen Fragen für jede Daytrading Strategie. Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass es so viele verschiedene Antworten und Sichtweisen in Bezug auf diese Frage gibt. Allerdings sind nur sehr wenige davon wirklich profitabel.

Ich möchte hier nur auf die Dinge eingehen, die dich als Daytrader wirklich weiterbringen können.

Zum Erreichen der positiven Wahrscheinlichkeitserwartung beim Daytrading sind folgende Fragen essentiell:

1. WAS kann in einem Markt Volatilität auslösen?

Bei dieser Frage scheitern leider schon unglaublich viele Trader. Entweder wird die Frage nicht gestellt oder die Antwort nicht als wichtig für den Erfolg beim Daytrading ansehen.

Kursbewegungen werden durch technische Indikatoren oder Chartformationen ausgelöst, richtig?

FALSCH!

Diese Werkzeuge der technischen Analyse stellen lediglich vergangene Preisbewegungen auf eine bestimmte Weise dar, können selbst aber keine Preisbewegungen hervorrufen.

Wenn Charts und technische Analyse nicht für kurzfristige Kursveränderungen verantwortlich sind, was dann?

Die Marktteilnehmer und Markterwartungen

Der Preis bestimmt sich in einem Markt (z.B. EUR/USD oder der Apple Aktie) immer über Angebot und Nachfrage. Daher sind ausschließlich die Marktteilnehmer für die Entwicklung der Kurse verantwortlich und der absolut entscheidende Faktor.

Egal ob Daytrader oder langfristige Anleger. Durch die Interaktion der Marktteilnehmer mit einem Markt verändern sich die Kurse. Diese Kursbewegungen können sehr aggressiv sein oder langsam und stetig über einen längeren Zeitraum.

Gehen wir als davon aus, dass die Kursveränderungen sich Intraday ausschließlich durch die Interaktion der Marktteilnehmer stattfinden. Dann wollen wir natürlich wissen, was den Großteil der Trader und Investoren dazu bewegt, Positionen zu öffnen und zu schließen.

Die Beweggründe der Marktteilnehmer

Die Gründe für das Öffnen und Schließen von Trades könnten unterschiedlicher nicht sein.

Ich habe sogar schon davon gehört, dass Daytrader ihre Handelsentscheidungen basierend auf astronomischen Sternformationen treffen. Diese Gruppe von Marktteilnehmern ist mit Sicherheit sehr klein. Daher ist sie mit Wahrscheinlichkeit nicht für einen Großteil der Volatilität und Kursbewegungen verantwortlich, von denen du als Daytrader profitieren kannst.

Markterwartungen beim Daytrading

Der Großteil der Marktteilnehmer basiert seine Erwartungen für die zukünftige Kursentwicklung eines Finanzinstruments auf wirtschaftlichen Faktoren und Nachrichtenereignissen.

Der niemals abreißende Informationsfluss der Weltwirtschaft und Politik bestimmt die Handelsentscheidungen der meisten Anleger.

Basierend auf diesen Erwartungen befinden sich längerfristig offene Positionen in unvorstellbar hohem Wert in den Märkten. Weiterhin gibt es weltweit ungebundenes Kapital in großen Mengen, dass unter bestimmten Umständen in verschiedenen Anlageklassen investiert werden kann.

Du fragst dich jetzt sicher: Aber was haben diese langfristigen Investoren mit meinem Erfolg beim Daytrading zu tun? Eine Menge!

2. WANN kann in einem Markt Volatilität ausgelöst werden?

Ok. gehen wir also davon aus, dass viele Millionen bzw. Milliarden Euro im Markt an bestimmte Erwartungen der Marktteilnehmer in Bezug auf die wirtschaftliche Entwicklung geknüpft sind. Das können Erwartungen in Bezug auf ein einzelnes Unternehmen (Aktie) sein, einen Rohstoff oder ein ganzes Land (Währung) sein.

Damit Kursveränderungen in einem Markt stattfinden und somit die für den Daytrader nötige Volatilität entsteht, muss vor allem eins passieren.

Es müssen Dinge geschehen, die nicht den Erwartungen der Marktteilnehmer entsprechen. Dabei handelt es sich meistens um Erwartungen in Bezug auf zukünftige Ereignisse oder angenommene Kursentwicklungen.

Diese Dinge sind vor allem Szenarien, die von den Erwartungen der meisten Marktteilnehmer abweichen. Wenn Ereignisse und neue Informationen die Erwartungen der Anleger enttäuschen, kannst du beim Daytrading durch kurzfristige Trades mit hohen Gewinnwahrscheinlichkeiten profitieren.

Daytrading Voraussetzung #3: Ausreichend Zeit während des Handelstages

Wie der Name “Daytrading” schon sagt, werden Positionen während eines Handelstages geöffnet und wieder geschlossen. Das setzt voraus, dass man als Daytrader während des Tages Zeit hat die Märkte zu analysieren und entsprechend auf neue Informationen zu reagieren.

Beim Daytrading geht es nicht nur um das Öffnen und Schließen von Trades, sondern vielmehr um die richtige Interpretation von Informationen.

Einige Anfänger sind der Meinung, dass man beim Daytrading jeden Tag eine bestimmte Anzahl von Punkten oder Gewinne erwirtschaften muss. Dieser Ansatz ist mehr als gefährlich und führt zu minderwertigen Trades. Es fehlt dann entweder die Volatilität im Markt oder die positive Wahrscheinlichkeitserwartung für den Erfolg des Trades ist schlichtweg nicht vorhanden.

Wer den Beruf als Daytrader professionell ausüben möchte, verbringt seine Zeit hauptsächlich mit der Analyse von marktrelevanten Informationen außerhalb der Charts. Das Öffnen und Schließen der Trades ist nur ein kleiner Teil der Arbeit.

Wann ist die beste Zeit zum Daytrading?

Die globalen Märkte sind in drei verschiedene und sich überschneidende Sessions aufgeteilt.

Asiatische SessionEuropäische SessionAmerikanische Session
23:00 - 11:00 Uhr09:00 - 18:00 Uhr14:00 - 23:00 Uhr

Für Daytrader in Deutschland und Mitteleuropa eignen sich am besten die London und die New York Session.

Diese Tageszeit ist am besten geeignet, weil die Volatilität in den Märkten für gewöhnlich am höchsten ist.  Vor allem während dieser Stunden werden Informationen veröffentlicht, die die Erwartungen der Marktteilnehmer verändern können.

Diese sich verändernden Erwartungen müssen in den Markt eingepreist werden, wodurch innerhalb eines Tages Kursveränderungen entstehen. Davon kannst du als Daytrader profitieren. Diese Situationen ergeben sich natürlich nicht jeden Tag. Aber ausreichend oft, um als unabhängiger Daytrader einen attraktiven Verdienst zu erwirtschaften.

Risiken und Einschränkungen beim Daytrading

Volatilität und die damit verbundenen Kursveränderungen in den Märkten schaffen natürlich nicht nur Möglichkeiten für hohe Gewinne sondern auch Risiken.

In der Branche gibt es ein bekanntes Sprichwort:

“90 Prozent der Trader verlieren beim Daytrading 90 Prozent ihres Kapitals innerhalb von nur 90 Tagen.”

Unser Ziel ist es also, zu den 10% auf der Gewinnerseite zu gehören. Um das zu erreichen, ist die Verwaltung der folgenden zentralen Risiken beim Daytrading eine wichtige Grundvoraussetzung.

  1. Kapitalverlust
  2. Verlorene Zeit und Energie
  3. (Begrenzte Liquidität in den Märkten)

1. Risiko des Kapitalverlustes beim Daytrading

Als Daytrader geht man mit jedem einzelnen Trade ein Risiko ein. Verluste gehören zum Leben eines Traders dazu, wie das Amen in die Kirche. Deine Aufgabe als Daytrader ist es, diese Verluste so gut wie möglich zu begrenzen.

Verlustrisiken durch Stop Loss begrenzen

Um ein festes Risiko für einen Trade festzulegen, nutzt man beim Daytraden einen Stop Loss. Der Stop Loss schießt einen offenen Trade automatisch, sobald der Markt den Stop Loss vordefinierten Kurs erreicht.

Stop Loss beim Daytrading

Bei einem einzelnen Trade sollte niemals das gesamte Kapital eingesetzt werden. Es ist daher sinnvoll, je Trade immer nur einen prozentualen Anteil des Kapitals einzusetzen, so dass im Falle des Verlustes weiteres Risikokapital vorhanden ist. So stellst du sicher, dass du auch für den nächsten Trade noch ausreichend Guthaben auf deinem Handelskonto zur Verfügung hast.

Durch die tägliche Verwaltung des Risikos mit einem Stop Loss für jeden Trade wird das Risiko automatisch begrenzt. So kann auch eine längere Verlustserie den Guthaben auf dem Handelskonto nur bedingt etwas anhaben. Ziel ist es natürlich, die Anzahl der Trades mit Verlusten auf einem absoluten Minimum zu halten.

2. Risiken verschwendeter Zeit und Energie

Diese Art von Risiko erhält leider immer wieder viel zu wenig Beachtung. Gerade beim Daytrading lernen verbringen Trader ihre wertvolle Zeit mit unnötigen Dingen, die ihnen letztendlich keinen Vorteil gegenüber anderen Tradern bringen.

Die Marktanalyse als Daytrader kostet Zeit. Auch dann, wenn deine Daytrading Strategie keinen echten profitablen Vorteil hat und  aufgrund einer negativen Wahrscheinlichkeitserwartung gar keine Gewinne generieren kann. Der Zeitaufwand, um die Märkte zu analysieren und die Strategie am Markt zu handeln, entsteht dennoch.

Was eine profitable Daytrading Strategie ausmacht, ist die Qualität der angewendeten Routinen für die Marktanalyse und Ausführung / Verwaltung der Trades.

Als Trader liegt es an dir, effiziente Routinen zu wählen, die auch kontinuierlich die gewünschten Ergebnisse liefern kann:

  1. Kontinuierliche Trading Gewinne
  2. Ansammlung von Wissen zur Verbesserung der Fähigkeiten als Daytrader

Trotzdem befinden sich 90% der Daytrader in einem zeitraubenden und unprofitablen Hamsterrad.

Jeden Tag verschwenden Anfänger und fortgeschrittene Daytrader bei der Analyse und beim Handel der Märkte eine Menge Zeit und Energie. Sie können keine dauerhaften Gewinne vorweisen und sammeln durch ihre Aktivitäten nur wenig wertvolle Daytrading Erfahrungen und Fähigkeiten, von denen sie in Zukunft beim Daytraden profitieren könnten.

3. Risiko durch begrenzte Liquidität in den Märkten

Wer über einen längeren Zeitraum erfolgreich beim Daytrading ist, bekommt früher oder später Probleme. Das sind allerdings Probleme, von die meisten Anfänger mit kleinen Handelskonten nur träumen können.

Die Positionsgrößen der Day Trades werden irgendwann so groß, dass die Liquidität in einigen Märkten nicht mehr ausreicht. Marktorder können dann nicht mehr zum gewünschten Preis auszuführen. Dies verursacht einen zunehmend höheren Schlupf beim Markteinstieg und vor allem auch bei der Ausführung von Stop Loss Ordern.

Schlupf bedeutet, dass die Ausführung einer Order nicht zum gewünschten Preis stattfindet. Das liegt daran, dass sich an einem Kurs nicht ausreichend Liquidität im Markt befindet, um die komplette Order zu absorbieren.

Wann dieses Problem eintritt, ist immer von der Liquidität eines einzelnen Markt abhängig. In einem liquden Währungspaar wie EUR/USD können zum Beispiel für gewöhnlich wesentlich größere Positionsgrößen gehandelt werden, als in einer unbedeutenden Aktie.

Wenn du gerade mit dem Daytrading beginnst, solltest du von diesem Problem zumindest einmal gehört haben. So bist du nicht überrascht, wenn deine Order irgendwann zu immer schlechteren Preisen ausgeführt werden.

Bis zu welcher Grenze reicht die Liquidität aus?

Bevor der Wert deines Handelskonto nicht einen höheren sechsstelligen Bereich erreicht, brauchst du dir über dieses Thema keine Sorgen zu machen.

Chancen und Erfolgsaussichten beim Daytrading

Als Daytrader solltest du bei der Marktanalyse Routinen folgen, aus denen eine positive Wahrscheinlichkeitserwartung für jeden deiner Trades entsteht. Nur so kannst du mit konzentrierten “Wetten” von den kurzfristigen Kursveränderungen profitieren und mit einer überdurchschnittlich hohen Rendite dein Handelskonto aufbauen.

Beispiel für 1.000 EUR Daytrading Konto mit durchschnittlich 15% Rendite im Monat

Mögliche Rendite beim Day Trading

(Die auf Kapitalerträge fällige Abgeltungssteuer wird ein diesem Beispiel nicht berücksichtig. Das die Gewinne in jedem Monat gleich hoch sind, ist sehr unwahrscheinlich. Erfahre hier mehr über die unregelmäßige Verteilung der Day Trading Gewinne.)

Lade hier die Excel Datei herunter, um deine eigenen Gewinnchancen beim Day Trading zu berechnen.

Was erhöht die Gewinnchancen beim Daytrading?

Die Höhe der Gewinne ist dabei zum einen vom Risiko der einzelnen Trade abhängig. Wie im Abschnitt “Verlustrisiken durch Stop Loss begrenzen” beschrieben, wird das Risiko jedes einzelnen Trades durch einen Stop Loss genau definiert.

Das Ziel beim Trading ist, die Gewinnchancen der Trades zu erhöhen. Dafür wartest du auf Marktsituationen, wo das Momentum den Markt nach dem Einstieg unmittelbar in angenommene Richtung bewegt.

Wodurch entsteht dieses Momentum beim Daytrading?

Durch andere Marktteilnehmer, die nach deinem Markteinstieg noch am gleichen Tag viele Order ausführen. Denn nur dadurch können Kursbewegungen in die Richtung deines offenen Trades stattfinden.

DAYTRADING TIPP >>  Um deine Gewinnchancen beim Daytrading zu erhöhen, konzentriere dich auf folgende essentielle Frage:

Was bewegt andere Trader und Investoren, in einem Markt zu handeln und Order auszuführen?

Durch grundlegende Fragen wie diese, kannst du deinen Daytrading Verdienst im Gegensatz zur Anwendung der technische Chartanalyse um ein Vielfaches erhöhen. Weiterhin verringerst du dein Risiko für verschwendete Zeit und Energie.

Unregelmäßige Verteilung der Gewinne beim Daytrading

Viele Daytrader und Investoren wünschen sich vor allem gleichbleibende und stetige Trading Gewinne. Bestenfalls ein stetig steigendes Einkommen wie in einem Angestelltenverhältnis, was jede Woche oder jeden Monat vom Broker Konto ausgezahlt werden kann.

Dieser Wunsch wird vor allem durch ausgeklügelte Marketing-Kampagnen unterstützt, die versuchen den Traum von einem regelmäßigem Verdienst durch das Daytrading zu verkaufen.

Der größte Hokus Pokus unter diesen Strategien sind binäre Optionen. Hier wird der Eindruck vermittelt, dass durch zeitlich begrenzte Wetten, in kurzer Zeit ein hohes Einkommen generiert werden kann.

Update Mitte 2018: Der Handel mit binären Optionen wurde mittlerweile durch die BaFin stark reguliert. Diese Regulierung bestätigt den „Abzockcharakter“ dieser Anlageklasse, den ich schon über mehrere Jahre gepredigt habe.

Festes Einkommen durch Daytrading möglich?

Die regelmäßige Verteilung der Gewinne beim Daytrading ist eine gefährliche Falle. Letztendlich bestimmt der Markt und die sich ergebenden Chancen (Volatilität). Die Reaktion und Struktur des Marktes gibt vor, in welcher Höhe die Trading Gewinne generiert werden können.

Nicht selten beziehen sich Anfänger hier auf die am häufigsten verbreitete Erfahrung einer Arbeit als Angestellter. So ist es also nicht abwegig anzunehmen, dass auch der Markt dem Daytrader wie einem Angestellten einen regelmäßigen Verdienst auszahlt.

“Ich muss nur jeden Tag 10 Pips Gewinn machen.”

Diese und ähnliche Annahmen, dass man beim Daytrading jeden Tag ein fester Gewinn erwirtschaften kann, liegt einfach nicht in der Natur des Marktes.

Daytrading ist wie ein Unternehmen

Auch in der Arbeitswelt sind die monatlich gezahlten Gehälter oft lediglich nur eine künstlich erzeugte Regelmäßigkeit. Als Arbeitnehmer hast du zwar jeden Monat dein regelmäßiges Gehalt auf dem Konto. Das heißt aber nicht, dass die Firma auch jeden Monat die gleichen Gewinne einfährt. Ganz im Gegenteil.

Die Verteilung der Gewinne (und Verluste) beim Daytrading ist also eher wie in einem Unternehmen.  

Auch dort sind Gewinne sehr unregelmäßig verteilt. So kann der Gewinn durch ein paar sehr gute Trades in einer Woche für den gesamten Verdienst von zwei oder mehr Monaten verantwortlich sein. Wenn dir das nicht gefällt, ist es OK, denn dem Universum ist es egal.

Erfolgreiche Daytrader, die sich dieser Grundsätze bewusst sind, warten geduldig auf die wirklich profitablen Marktsituationen. Sie sind klar im Vorteil gegenüber den Tradern, die es beim Daytrading auf ein regelmäßiges Einkommen abgesehen haben.

Die wahren Chancen nicht darin liegen, jeden Tag oder jeden Monat einen festen Gewinn zu erzielen. Sie liegen darin, so gut wie möglich von den Möglichkeiten zu profitieren, die der Markt gerade anbietet. Egal wann, wie häufig und in welchen Abständen sich diese Chancen ergeben.

Sinnvoller Einsatz des Hebels beim Daytrading

Um beim Daytrading von den kurzfristigen Kursveränderungen profitieren zu können, handeln Daytrader für gewöhnlich mit einem sogenannten Hebel. Dieser Hebel erlaubt es, durch einen kurzfristigen Kredit des Brokers eine höhere Positionsgröße zu handeln. Diese ist um ein Vielfaches höher, als es mit dem Guthaben auf dem Handelskonto ohne Hebel möglich wäre.

Hebel beim Daytrading

Beispiel für die Nutzung des Hebels mit einem 10.000 USD Handelskonto.

Um im Währungspaar EUR/USD von einer Kursveränderung von 1.0900 zu 1.1000 (100 Pips) zu profitieren, müssten wir EUR kaufen und USD verkaufen. Wenn wir unser Handelskonto ohne einen Hebel handeln würden und die kompletten 10.000 USD für diesen Trade einsetzen, würden wir an dieser Kursveränderung 100 USD verdienen.

Durch einen Hebel können wir auch mit einem kleinen Handelskonto mit z.B. 1.000 USD den gleichen Verdienst erreichen. Durch den Hebel stellt der Broker die zusätzlich nötige Kaufkraft bereit.

Durch den Hebel ergeben sich beim Trading nicht nur Chancen sondern auch entsprechende Risiken.

Beim Daytrading ist die wichtigste Aufgabe, stets das Risiko zu verwalten und sicherzustellen, dass die Verluste einzelner Trades nicht außer Kontrolle geraten.

Durch den Einsatz des Hebels in Marktsituationen mit hohen Gewinnwahrscheinlichkeiten, kann auch mit einem kleinen Handelskonto eine verhältnismäßig hohe Rendite erzielen.

Daytrading lernen: Wie genau werde ich Day Trader?

OK. Du bist also wirklich hier angekommen und hast diesen Artikel gelesen? Sehr gut! 😉

Weiter geht’s…

Jetzt erwartest du wahrscheinlich den finalen Kick, der dich über Nacht erfolgreich beim Daytrading macht. Schon morgen absolut unabhängig, mit Laptop und einer prall gefüllten Geldbörse unterm Arm auf Reisen oder im Vorgarten deiner neuen Villa. 🙂

SORRY, ganz so funktioniert es leider nicht. Lass es uns Schritt für Schritt angehen und schauen, was beim Daytrading lernen für Anfänger wirklich wichtig ist.

Vergiss erstmal das Haus, das Auto, das Boot – und behalte einen klaren Kopf, um völlig frei von überzogenen Erwartungen unabhängig deinen Weg als Trader zu gehen.

Welche Art von Daytrader sind typischerweise die Gewinner?

  • Gewinnt der Daytrader mit dem meisten Kapital? Nein.
  • Gewinnt der Daytrader mit dem besten Studienabschluss? Nein.
  • Gewinnt der Daytrader, der morgens als Erster am Schreibtisch sitzt? Nein.
  • Gewinnt der Daytrader mit den effizientesten Routinen für die Analyse der Märkte? Ok, schon besser…
  • Gewinnt der Daytrader, der seine Analyse auf Informationen basiert, die auch tatsächlich Marktbewegungen auslösen können? Die Chancen stehen sehr gut!
  • Daytrader mit einem hohen Level an Aufmerksamkeit und Anpassungsfähigkeit erzielen die besten Ergebnisse.

Warum ist Anpassungsfähigkeit beim Daytrading so wichtig?

Daytrading ist keine reine Wissenschaft. Es gibt nur wenige wirkliche Gesetze und Regeln. Es gibt keine praktischen Gleichungen, die jede Marktsituation und Preisveränderung bis ins kleinste Detail erklären können.

Die Märkte sind unordentlich, ungewiss und die meiste Zeit ein gewaltiger Nebel der Verwirrung bestehend aus Halbwahrheiten, Wahrscheinlichkeiten und auch etwas Glück.

Bei einer Karriere als Daytrader ist es natürlich dein Job, Situationen und Trades zu identifizieren, wo die Gewinnwahrscheinlichkeiten zu deinen Gunsten ausgerichtet sind.

Du als Daytrader

Nun fragst DU dich: Was KANNST du tun, um DAS Entschlüsseln zu SCHAFFEN!?

Die Einflüsse auf die Märkte sind ständig in Veränderung und entwickeln sich weiter und dennoch gibt es grundlegende Eigenschaften und Konzepte der Märkte, die sich niemals verändern werden. Zumindest nicht so lange, wie Menschen ihre tief verankerten Emotionen Angst, Hoffnung und Gier weiter ausleben.

Enge Freundschaft mit der Ungewissheit der Märkte schließen

Die meisten verbringen beim Daytrading sehr viel Zeit damit, gegen die in den Märkten vorherrschende Ungewissheit anzukämpfen. Mit Daytrading Systemen basierend auf einfacher technischer Analyse die Ungewissheit der Märkte unter Kontrolle bekommen und dann auch noch auf überdimensionale Gewinne hoffen. AUTSCH!

Zum Beispiel: “Kaufe am Level der Unterstützung, wenn zwei gleitende Durchschnitt sich kreuzen.”

Sorry, aber das wäre doch wirklich zu einfach… 🙂

Was, wenn wir das ganze aber auf den Kopf stellen? Anstatt, die Ungewissheit zu kontrollieren, könntest du sie in dein Daytrading einfließen lassen. Um genau das zu tun, müsstest du dir ein paar fundamentale Wahrheiten eingestehen:

  1. Kein Trader hat einen 100%igen Plan von dem, was dauerhaft funktioniert und was nicht.
  2. Als Daytrader ist es nicht dein Job, Kursbewegungen und Preisveränderungen genau vorherzusagen.
  3. Wir entscheiden nicht, ob Kurse steigen oder fallen. Das ist die Aufgabe des Marktes.
  4. Beim Daytrading ist es unser Job, “Wetten” mit hoher Wahrscheinlichkeitserwartung zu platzieren. Nicht mehr und nicht weniger.

Mit anderen Worten: Je besser du dich an neue Marktsituationen anpassen und potenzielle Day Trades mit hoher Gewinnwahrscheinlichkeit zu erkennen kannst, umso effektiver und profitabler wirst du handeln.

Woher kannst du wissen, ob ein Daytrade wirklich eine hohe Gewinnwahrscheinlichkeit hat? Wie kannst man das messen?

Leider nicht möglich. Wahrscheinlichkeiten beim Daytrading können nur geschätzt werden. Je besser du in deiner Einschätzung wirst und je mehr diese auf den grundlegenden Eigenschaften der Märkte basiert, umso höhere Gewinne wirst du beim Daytrading einfahren.

Daytrading lernen durch systematische Beobachtung

Zuallererst musst du deine Umwelt (die Märkte) im Gegensatz zur technischen Analyse aus einem eher fundamentalen Blickwinkel betrachten.

Gerade beim Daytrading bedeutet, dass aufgrund des eher kurzfristigen Handels- und Analysezeitraums eine Menge Arbeit. Aber es lohnt sich!

Vorallem mit weniger Startkapital ist Daytrading der schnellste Weg, um ein 6-stelliges oder sogar 7-stelliges Handelskonto aufzubauen.

Dennoch bedeutet erfolgreiches Daytrading, die entsprechende Zeit für die tägliche Analyse der Märkte zu investieren. Um das möglichst erfolgreich zu tun, musst du den Aufwand vorab betreiben. Nur so kannst du relevante Marktinformationen finden, um Szenarien und Wahrscheinlichkeiten für deine Handelsentscheidungen besser einschätzen zu können.

Was sind diese relevanten Marktinformationen für das Day Trading?

Diese Marktinformationen findest du nicht auf deinem Chart, sondern bei deiner Recherche auf kostenlosen marktrelevanten Webseiten. Deine Aufgabe beim Daytrading ist es, diese relevanten Informationen zu organisieren und zu interpretieren. So kannst du lernen, wie du selbstständig immer wieder hochwertige und profitable Daytrading Ideen entwickeln kannst.

Die wichtigsten Informationsbausteine zum Daytrading lernen

Als Daytrader willst du Entscheidungen auf Informationen basieren, die sich so nah wie möglich an der Wahrheit befinden. Informationen, die tatsächlich aggressive und andauernde Kursveränderungen hervorrufen können.

Hier einige der relevantesten Informationen für die Marktanalyse beim Daytrading:

  • MARKTERWARTUNGEN – Die Erwartungen der Marktteilnehmer spielen für die meisten Marktbewegungen eine entscheidende Rollen, also auch für kurzfristige Kursveränderungen beim Day Trading.
  • SZENARIEN – Die richtige Analyse von Szenarien sind wichtig für mögliche Kursveränderungen bei Veränderung der Markterwartungen.
  • VOLATILITÄT – ist Voraussetzung dafür, dass beim Daytrading Möglichkeiten für Trading Gewinne bestehen.
  • LIQUIDITÄT – Die Analyse der Liquiditätssituation und der Order anderer Marktteilnehmer ist beim Daytrading ein entscheidender Erfolgsfaktor.
  • NACHRICHTENEREIGNISSE – Nachrichtenereignisse können die Erwartungen der Marktteilnehmer verändern und sind daher ein ein essenzieller Input für jede erfolgreiche und profitable Daytrading Strategie.
  • SENTIMENT – Die Stimmung des Marktes kann die Wahrscheinlichkeit der Marktbewegungen innerhalb eines Tages beeinflussen.

Genau diese Faktoren nutze ich seit mehr als 8 Jahren bei meiner Karriere als Daytrader. In meinem Mani Pro Trader Ebook Kurs zeige ich dir SCHRITT FÜR SCHRITT, wie du dadurch die Gewinnwahrscheinlichkeiten deiner Trades um mehr als 300 % erhöhen kannst.

Du wirst die Routinen und Techniken lernen, von denen die meisten Trader noch nicht mal gehört haben. Durch sie kann ich Wahrscheinlichkeiten in vielen Marktsituationen so einschätzen, um genau immer dann zu traden, wenn die Chance auf Gewinne am höchsten ist.

(Ich wünschte, ich hätte diese Informationen zum Downloaden schon als Anfänger gehabt.)

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