Was ist Daytrading?

Daytrading ist der kurzfristige Handel mit Finanzinstrumenten, bei dem die Trades im Markt innerhalb eines Tages geöffnet und wieder geschlossen werden. Dabei spezialisieren sich Daytrader gewöhnlich auf eine bestimmte Anlageklasse wie zum Beispiel Forex, Aktien oder Futures.

In diesem Artikel kannst du folgendes über Day Trading lernen:

Daytrader nutzen für ihre Trades für gewöhnlich einen sogenannten Hebel (Leverage), um auch von kleinen Kursveränderungen profitieren zu können. Durch den Hebel kann die Kaufkraft für Währungen, Aktien oder andere Anlageprodukte um ein Vielfaches erhöht werden. Nur so ist es möglich, durch die eher unbedeutenden Kursveränderungen innerhalb eines Handelstages auch hohe Gewinne erwirtschaften zu können.

Vor allem Privatanleger und unerfahrene Trader mit geringem Risikokapital versprechen sich vom Daytrading schnelle Gewinne und suchen nach Daytrading Strategien, die auch wirklich funktionieren.

Daytrading kann aus eigener Erfahrung sehr profitabel sein. Allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen.

Wie funktioniert Day Trading?

Viele Trader denken, dass ein kurzer Blick auf einen Chart ausreicht, um die Marktrichtung für den Handelstag vorherzusagen. Gerade beim Daytrading ist diese eindimensionale Sichtweise sehr gefährlich und über einen längeren Zeitraum nicht profitabel.

Trotzdem vermarkten viele Webseiten mit einem eindeutigen Interessenkonflikt (z.b. Broker) den Traum, dass erfolgreiches Daytrading mit nur wenig Zeitaufwand und einfachster technischer Chartanalyse oder automatisierten Handelssystemen möglich ist.

Beim Daytrading geht es aber viel mehr um die Analyse und Interpretation von Informationen, die man nicht auf einem Chart sehen kann. Durch die Bewertung dieser Informationen können informierte Handelsentscheidungen in verschiedenen Anlageklassen getroffen werden, um von den Kursveränderungen zu profitieren.

Welche Ziele hat ein Daytrader?

Um zu klären, was die Voraussetzungen für das profitable Daytrading sind, müssen wir zunächst darüber sprechen, was die primären Ziele sind, um über diesen kurzen Zeitraum profitabel handeln zu können.

  • Ziel 1: Ein Daytrader möchte durch kurzfristige Trades von den Preisbewegungen innerhalb eines Tages profitieren.
  • Ziel 2: Nach dem Öffnen eines Trades soll die Wahrscheinlichkeit der Kursveränderung in die angenommene Marktrichtung möglichst hoch sein.
  • Ziel 3: Beim Daytraden soll der Trade am gleichen Tag wieder geschlossen und die Position nicht über Nacht gehalten werden.

Die wichtigsten Voraussetzungen beim Daytrading

Um beim Daytrading erfolgreich und profitabel handeln zu können, gibt es drei grundlegende Voraussetzungen.

Daytrading Voraussetzung #1: Volatilität

Damit du als Daytrader auch innerhalb eines Tages von Kursveränderungen profitieren kannst, brauchst du zunächst erstmal folgendes: Volatilität

Was genau ist Volatilität?

Die offizielle Definition der FAZ lautet: Volatilität ist ein Schwankungsbereich, während eines bestimmten Zeitraums, von Wertpapierkursen, von Rohstoffpreisen, von Zinssätzen oder auch von Investmentfonds-Anteilen.

Wenn in einem Markt keine Volatilität vorherrscht, finden auch keine Preisbewegungen statt, von denen man als Daytrader mit kurzfristigen Trades profitieren könnte.

Viele unerfahrene Daytrader machen den Fehler und handeln in Märkten, wo die Chance auf kurzfristige Kursveränderungen an einem bestimmten Tag sehr gering ist. Dabei glauben sie, dass mit einem größeren Hebel durch sogenanntes Scalping minimale Preissprünge (z.B. 5 Pips in EUR/USD oder ein paar Cent in einer Aktie) vorhersagen können. Diese Art des Daytradings hat keinen wahrscheinlichkeitsbasierten Vorteil und ist somit über einen längeren Zeitraum und eine Vielzahl von Trades nicht profitabel.

Voraussetzung #2: Positive Wahrscheinlichkeitserwartung

Jeder einzelne Daytrade sollte eine positive Wahrscheinlichkeitserwartung haben. Nur so kann man als Daytrader über einen langfristigen Zeitraum und eine Vielzahl von Trades profitabel handeln, auch wenn dabei nicht jeder einzelne Trade als Gewinner endet.

Woher kann man als Daytrader wissen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit für den Erfolg eines einzelnen Trades ist?

Das ist eine der zentralen Fragen für jede Daytrading Strategie und somit ist es auch nicht verwunderlich, dass es so viele verschiedene Antworten und Sichtweisen in Bezug auf diese Frage gibt. Allerdings sind nur sehr wenige davon wirklich profitabel.

Ich möchte hier nur auf die Dinge eingehen, die sich als Daytrader wirklich weiterbringen können.

Zum erreichen der positiven Wahrscheinlichkeitserwartung beim Daytrading sind folgende Fragen essentiel:

1. WAS kann in einem Markt Volatilität auslösen?

Bei dieser Frage scheitern leider schon unglaublich viele Trader. Vor allem auch deswegen, weil sie sich diese zentrale Daytrading Frage niemals stellen oder die Antwort nicht als wichtig für den Erfolg beim Daytrading ansehen.

Kursveränderungen werden durch technische Indikatoren oder Chartformationen ausgelöst, richtig?

FALSCH!

Diese Werkzeuge der technischen Analyse stellen lediglich vergangene Preisbewegungen auf eine bestimmte Weise dar, können selbst aber keine Preisbewegungen hervorrufen.

Wenn Charts und technische Analyse nicht für kurzfristige Kursveränderungen verantwortlich sind, was dann?

Die Marktteilnehmer und Markterwartungen

Da der Preis sich in einem Markt (z.B. EUR/USD oder der Apple Aktie) immer durch Angebot und Nachfrage bestimmt, sind die Marktteilnehmer für die Entwicklung der Kurse verantwortlich und der absolut entscheidende Faktor.

Egal ob Daytrader oder langfristige Anleger. Durch die Interaktion der Marktteilnehmer mit einem Markt verändern sich die Kurse. Diese Kursveränderungen können sehr aggressiv sein oder langsam und stetig über einen längeren Zeitraum.

Wenn wir also davon ausgehen, dass die Kurse sich Intraday ausschließlich durch die Interaktion der Marktteilnehmer verändern, wollen wir natürlich wissen, was den Großteil der Trader und Investoren dazu bewegt, Positionen zu öffnen und zu schließen.

Die Beweggründe der Marktteilnehmer

Die Gründe für das Öffnen und Schließen von Trades könnten unterschiedlicher nicht sein. Ich habe sogar schon davon gehört, dass Daytrader ihre Handelsentscheidungen basierend auf astronomischen Sternformationen treffen. Diese Gruppe von Marktteilnehmern ist mit Sicherheit sehr klein und mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht für einen Großteil der Volatilität in den verschiedenen Märkten verantwortlich, von der man beim Daytrading profitieren kann.

Der Großteil der Marktteilnehmer basiert seine Erwartungen für die zukünftige Kursentwicklung eines Finanzinstruments auf wirtschaftlichen Faktoren und Nachrichtenereignissen. Der niemals abreißende Informationsfluss der Weltwirtschaft und Politik bestimmt die Handelsentscheidungen der meisten Anleger.

Basierend auf diesen Erwartungen befinden sich längerfristig offene Positionen in unvorstellbar hohem Wert in den Märkten. Weiterhin gibt es weltweit ungebundenes Kapital in großen Mengen, dass unter bestimmten Umständen in verschiedenen Anlageklassen investiert werden kann.

Du fragst dich jetzt sicher: Aber was haben diese langfristigen Investoren mit meinem Erfolg beim Daytrading zu tun? Eine Menge!

2. WANN kann in einem Markt Volatilität ausgelöst werden?

Ok. gehen wir also davon aus, dass viele Millionen bzw. Milliarden Euro im Markt an bestimmte Erwartungen der Marktteilnehmer in Bezug auf die wirtschaftliche Entwicklung geknüpft sind. Das können Erwartungen in Bezug auf ein einzelnes Unternehmen (Aktie) sein, einen Rohstoff oder ein ganzes Land (Währung) sein.

Damit Kursveränderungen in einem Markt stattfinden und somit die für den Daytrader nötige Volatilität entsteht, muss vor allem eins passieren: Es müssen Dinge geschehen, die nicht den Erwartungen der Marktteilnehmer in Bezug auf zukünftige Ereignisse oder die zukünftige Kursentwicklung entsprechen.

Diese Dinge sind vor allem Szenarien, die von den Erwartungen der meisten Marktteilnehmer abweichen. Wenn Ereignisse und neue Informationen die Erwartungen der Anleger enttäuschen, kannst du beim Daytrading durch kurzfristige Trades mit hohen Gewinnwahrscheinlichkeiten profitieren.

Daytrading Voraussetzung #3: Ausreichend Zeit während des Handelstages

Wie der Name “Daytrading” schon sagt, werden Positionen während eines Handelstages geöffnet und wieder geschlossen. Das setzt voraus, dass man als Daytrader während des Tages Zeit hat die Märkte zu analysieren und entsprechend auf neue Informationen zu reagieren.

Beim Daytrading geht es nicht nur um das Öffnen und Schließen von Trades, sondern vielmehr um die richtige Interpretation von Informationen.

Viele unerfahrene Daytrader sind der Meinung, dass man beim Daytrading jeden Tag traden muss oder sogar jeden Tag eine bestimmte Anzahl von Punkten oder Gewinne erwirtschaften muss. Dieser Ansatz ist mehr als gefährlich und führt dazu, dass zu viele Trades in Situationen gemacht werden, wo es entweder keine Volatilität oder keine positive Wahrscheinlichkeitserwartung für den Erfolg des Trades gibt.

Wer den Beruf als Daytrader professionell ausüben möchte, verbringt seine Zeit hauptsächlich mit der Analyse von marktrelevanten Informationen außerhalb der Charts.

Wann ist die beste Zeit zum Daytrading?

Die globalen Märkte sind in drei verschiedene und sich überschneidende Sessions aufgeteilt.

Asiatische SessionEuropäische SessionAmerikanische Session
23:00 - 11:00 Uhr09:00 - 18:00 Uhr14:00 - 23:00 Uhr

Für Daytrader in Deutschland und Mitteleuropa eignen sich am besten die London und die New York Session. Vor allem deswegen, weil während dieser Zeiten die Volatilität in den Märkten für gewöhnlich am höchsten ist und vor allem während dieser Stunden Informationen veröffentlicht werden, die die Erwartungen der Marktteilnehmer verändern können.

Diese sich verändernden Erwartungen müssen in den Markt eingepreist werden, wodurch innerhalb eines Tages Kursveränderungen entstehen, von denen man beim Daytrading profitieren kann. Diese Situationen ergeben sich natürlich nicht jeden Tag. Aber ausreichend oft, um als unabhängiger Daytrader einen attraktiven Verdienst zu erwirtschaften

Risiken und Einschränkungen beim Daytrading

Volatilität und die damit verbundenen Kursveränderungen in den Märkten schaffen natürlich nicht nur Möglichkeiten für hohe Gewinne sondern auch Risiken.

In der Branche gibt es ein bekanntes Sprichwort:

“90 Prozent der Trader verlieren beim Daytrading 90 Prozent ihres Kapitals innerhalb von nur 90 Tagen.”

Ziel ist es also, zu den 10% auf der Gewinnerseite zu gehören. Um das zu erreichen, ist die Verwaltung der folgenden zentralen Risiken beim Daytrading eine wichtige Grundvoraussetzung.

  1. Kapitalverlust
  2. Verlorene Zeit und Energie
  3. (Begrenzte Liquidität in den Märkten)

1. Risiko des Kapitalverlustes beim Daytrading

Als Daytrader geht man mit jedem einzelnen Trade ein Risiko ein. Verluste gehören zum Leben eines Traders dazu, wie das Amen in die Kirche. Deine Aufgabe als Daytrader ist es, diese Verluste so gut wie möglich zu begrenzen.

Verlustrisiken durch Stop Loss begrenzen

Um ein festes Risiko für einen Trade festzulegen, nutzt man beim Daytraden einen Stop Loss. Der Stop Loss schießt einen offenen Trade automatisch, sobald der Markt den Stop Loss vordefinierten Kurs erreicht.

Bei einem einzelnen Trade sollte niemals das gesamte Kapital eingesetzt werden. Es ist daher sinnvoll, je Trade immer nur einen prozentualen Anteil des Kapitals einzusetzen, so dass im Falle des Verlustes weiteres Risikokapital vorhanden ist. So stellst du sicher, dass du auch für den nächsten Trade noch ausreichend Guthaben auf deinem Handelskonto zur Verfügung hast.

Durch die tägliche Verwaltung des Risikos mit einem Stop Loss für jeden Trade wird das Risiko automatisch begrenzt. So kann auch eine längere Verlustserie den Guthaben auf dem Handelskonto nur bedingt etwas anhaben. Ziel ist es natürlich, die Anzahl der Trades mit Verlusten auf einem absoluten Minimum zu halten.

2. Risiken verschwendeter Zeit und Energie

Diese Art von Risiko erhält leider immer wieder viel zu wenig Beachtung. Gerade beim Daytrading lernen verbringen Trader ihre Zeit mit unnötigen Dingen, die ihnen letztendlich keinen Vorteil im Markt bringen.

Egal ob, ob eine Daytrading Strategie einen echten profitablen Vorteil hat und Gewinne erwirtschaftet oder aufgrund einer negativen Wahrscheinlichkeitserwartung gar keine Gewinne generieren kann – der Zeitaufwand, um die Märkte zu analysieren und die Strategie am Markt zu handeln, ist der Gleiche.

Der Unterschied zwischen einer profitablen und einer nicht profitablem Daytrading Strategie sind lediglich die angewendeten Routinen für die Marktanalyse und Ausführung / Verwaltung der Trades.

Als Trader liegt es an dir, Routinen zu wählen und täglichen Aufwand zu betreiben, der auch kontinuierlich die gewünschten Ergebnisse liefern kann:

  1. Kontinuierliche Trading Gewinne
  2. Ansammlung von Wissen zur Verbesserung der Fähigkeiten als Daytrader

Trotzdem befinden sich 90% der Daytrader in einem zeitraubenden und unprofitablen Hamsterrad.

Jeden Tag verschwenden Daytrader bei der Analyse und beim Handel der Märkte eine Menge Zeit und Energie, ohne wirklich ihre gewünschten finanziellen Ziele zu erreichen. Sie können keine dauerhaften Gewinne vorweisen und sammeln durch ihre Aktivitäten nur wenig wertvolle Daytrading Erfahrungen und Fähigkeiten, von denen sie in Zukunft beim Daytraden profitieren könnten.

3. Risiko durch begrenzte Liquidität in den Märkten

Wer über einen längeren Zeitraum erfolgreich beim Daytrading ist, bekommt früher oder später Probleme, von denen die meisten Daytrader mit kleinen Handelskonten nur träumen können.

Die Positionsgrößen der Day Trades werden irgendwann so groß, dass die Liquidität in einigen Märkten nicht mehr ausreicht, um die Order zum gewünschten Preis auszuführen. Dies verursacht einen zunehmend höheren Schlupf, nicht nur beim Markteinstieg, sondern vor allem auch bei der Ausführung von Stop Loss Ordern zur Realisierung von Verlusten.

Schlupf bedeutet, dass die Ausführung einer Order nicht zum gewünschten Preis stattfindet, da sich zu diesem Preis nicht ausreichend Liquidität im Markt befindet, um die komplette Order zu absorbieren.

Wann dieses Problem eintritt, ist immer von der Liquidität eines einzelnen Markt abhängig. In einem liquden Währungspaar wie EUR/USD können zum Beispiel für gewöhnlich wesentlich größere Positionsgrößen gehandelt werden, als in einer unbedeutenden Aktie.

Wenn du gerade mit dem Daytrading beginnst, solltest du von diesem Problem zumindest einmal gehört haben. So bist du nicht überrascht, wenn deine Order irgendwann zu immer schlechteren Preisen ausgeführt werden.

Bis zu welcher Grenze reicht die Liquidität aus?

Bevor der Wert deines Handelskonto nicht einen höheren sechsstelligen Bereich erreicht oder die Millionengrenze überschritten hat, brauchst du dir über dieses Thema keine Sorgen zu machen.

Chancen und Erfolgsaussichten beim Daytrading

Daytrader, die es durch fundierte Routinen für die Marktanalyse und die daraus entstehende positive Wahrscheinlichkeitserwartung ihrer Trades schaffen, mit konzentrierten “Wetten” von den kurzfristigen Kursveränderungen zu profitieren, können mit einer überdurchschnittlich hohen Rendite ihr Handelskonto aufbauen.

Beispiel für 1.000 EUR Daytrading Konto mit durchschnittlich 15% Rendite im Monat

(Die auf Kapitalerträge fällige Abgeltungssteuer wird ein diesem Beispiel nicht berücksichtig. Das die Gewinne in jedem Monat gleich hoch sind, ist sehr unwahrscheinlich. Erfahre hier mehr über die unregelmäßige Verteilung der Day Trading Gewinne.)

Lade hier die Excel Datei herunter, um deine eigenen Gewinnchancen beim Day Trading zu berechnen.

Was erhöht die Gewinnchancen beim Daytrading?

Die Höhe der Gewinne ist dabei zum einen vom Risiko der einzelnen Trade abhängig. Wie im Abschnitt “Verlustrisiken durch Stop Loss begrenzen” beschrieben, wird das Risiko jedes einzelnen Trades durch einen Stop Loss genau definiert.

Um die Gewinnchancen eines Trades zu erhöhen, sucht man beim Daytrading nach Marktsituationen, wo das Momentum den Markt nach dem Einstieg unmittelbar in angenommene Richtung bewegt.

Je höher die Wahrscheinlichkeit, dass andere Marktteilnehmer nach dem Markteinstieg am gleichen Tag viele Order ausführen, die den Markt in die Richtung des geöffneten Trades, umso höher ist die Chance, dass der Trade mit einem Gewinn geschlossen werden kann.

DAYTRADING TIPP >>  Um deine Gewinnchancen beim Daytrading zu erhöhen, konzentriere sich auf folgende essentielle Frage:

Was bewegt andere Trader und Investoren, in einem Markt zu handeln und Order auszuführen?

Durch grundlegende Fragen wie diese kannst du deinen Daytrading Verdienst im Gegensatz zur Anwendung der technische Chartanalyse um ein Vielfaches erhöhen und deine Risiken für verschwendete Zeit und Energie minimieren.

Unregelmäßige Verteilung der Gewinne beim Daytrading

Viele Daytrader und Investoren wünschen sich vor allem gleichbleibende und stetige Trading Gewinne. Bestenfalls ein stetig steigendes Einkommen durch Trading Gewinne wie in einem Angestelltenverhältnis, was jede Woche oder jeden Monat vom Trading Konto ausgezahlt werden kann.

Dieser Wunsch wird vor allem durch ausgeklügelte Marketing-Kampagnen unterstützt, die versuchen den Traum von einem regelmäßigem Verdienst durch das Daytrading zu verkaufen.

Der größte Hokus Pokus unter diesen Strategien sind binäre Optionen. Hier wird der Eindruck vermittelt, dass durch regelmäßig Gewinne ein Einkommen generiert werden kann, was man sich als Daytrader jeden Monat wie ein Gehalt in einem “normalen” Arbeitsverhältnis auszahlen kann.

Festes Einkommen durch Daytrading möglich?

Die regelmäßige Verteilung der Gewinne beim Daytrading ist eine gefährliche Falle. Letztendlich bestimmt der Markt und die sich ergebenden Chancen (Volatilität), wann und in welcher Höhe die Trading Gewinne generiert werden können.

Die noch unerfahrenen Daytrader beziehen sich hier auf die am häufigsten verbreitete Erfahrung einer Arbeit als Angestellter. So ist es also nicht abwegig anzunehmen, dass auch der Markt dem Trader wie einem Angestellten einen regelmäßigen Verdienst auszahlt.

“Ich muss nur jeden Tag 10 Pips Gewinn machen.”

Diese und ähnliche Annahmen, dass beim Daytrading jeden Tag, jede Woche oder jeden Monat ein fester Gewinn und damit ein regelmäßiges Einkommen erwirtschaftet werden kann, liegt einfach nicht in der Natur des Marktes.

Daytrading ist wie ein Unternehmen

Auch in der Arbeitswelt sind die monatlich gezahlten Gehälter oft lediglich nur eine künstlich erzeugte Regelmäßigkeit. Nur weil der Arbeitnehmer jeden Monat sein Gehalt auf dem Konto hat, heißt das nicht, dass das Unternehmen jeden Monat die gleichen Gewinne erwirtschaftet.

Die Verteilung der Gewinne (und Verluste) ist also eher wie in einem Unternehmen.  Auch dort sind Gewinne sehr unregelmäßig verteilt und so kann der Gewinn durch ein paar sehr gute Trades in einer Woche für den gesamten Verdienst von zwei oder mehr Monaten verantwortlich sein. Wenn dir das nicht gefällt, ist es OK, denn dem Universum ist es egal.

Erfolgreiche Daytrader, die sich dieser Grundsätze bewusst sind und geduldig auf die wirklich profitablen Marktsituationen warten können, sind klar im Vorteil gegenüber den Tradern, die es beim Daytrading auf ein regelmäßiges Einkommen abgesehen haben.

Die wahren Chancen nicht darin liegen, jeden Tag oder jeden Monat einen festen Gewinn zu erzielen, sondern darin, so gut wie möglich von den Möglichkeiten zu profitieren, die der Markt anbietet. Egal wann, wie häufig und in welchen Abständen sich diese Chancen ergeben.

Sinnvoller Einsatz des Hebels beim Daytrading

Um beim Daytrading von den kurzfristigen Kursveränderungen profitieren zu können, handeln Daytrader für gewöhnlich mit einem sogenannten Hebel. Dieser Hebel erlaubt es, durch einen kurzfristigen Kredit des Brokers eine höhere Positionsgröße zu handeln, als mit dem eingezahlten Kapital auf das Handelskonto normalerweise möglich wäre.

Beispiel für die Nutzung des Hebels mit einem 10.000 USD Handelskonto.

Um im Währungspaar EUR/USD von einer Kursveränderung von 1.0900 zu 1.1000 (100 Pips) zu profitieren, müssten wir EUR kaufen und USD verkaufen. Wenn wir unser Handelskonto ohne einen Hebel handeln würden und die kompletten 10.000 USD für diesen Trade einsetzen, würden wir an dieser Kursveränderung 100 USD verdienen.

Durch einen Hebel können wir auch mit einem kleinen Handelskonto mit z.B. 1.000 USD den gleichen Verdienst erreichen. Durch den Hebel stellt der Broker die zusätzlich nötige Kaufkraft bereit.

Durch den Hebel ergeben sich beim Trading nicht nur Chancen sondern auch entsprechende Risiken.

Beim Daytrading ist die wichtigste Aufgabe, stets das Risiko zu verwalten und sicherzustellen, dass die Verluste einzelner Trades nicht außer Kontrolle geraten.

Wer dann den vom Broker bereitgestellten Hebel in Marktsituationen für Day Trades mit hohen Gewinnwahrscheinlichkeiten einsetzt, kann auch mit einem kleinen Handelskonto von nur ein paar tausend Euro eine verhältnismäßig hohe Rendite erzielen.

Daytrading lernen: Wie genau werde ich Day Trader?

OK. Du bist also wirklich hier angekommen. Wahrscheinlich erwartest du nun den finalen Kick, der dich über Nacht erfolgreich beim Daytrading macht. Schon morgen absolut unabhängig, mit Laptop und einer prall gefüllten Geldbörse unterm Arm auf Reisen oder im Vorgarten deiner neuen Villa. 🙂

Sorry, ganz so funktioniert es leider nicht. Lass es uns Schritt für Schritt angehen und schauen, was beim Daytrading lernen wirklich wichtig ist.

Welche Art von Daytrader sind typischerweise die Gewinner?

  • Gewinnt der Daytrader mit dem meisten Kapital? Nein.
  • Gewinnt der Daytrader mit dem besten Studienabschluss? Nein.
  • Gewinnt der Daytrader, der morgens als Erster am Schreibtisch sitzt? Nein.
  • Gewinnt der Daytrader mit den effizientesten Routinen für die Analyse der Märkte? Ok, schon besser…
  • Gewinnt der Daytrader, der seine Analyse auf Informationen basiert, die auch tatsächlich Marktbewegungen auslösen können? Die Chancen stehen sehr gut!
  • Daytrader mit einem hohen Level an Aufmerksamkeit und Anpassungsfähigkeit erzielen die besten Ergebnisse.

Warum ist Anpassungsfähigkeit beim Daytrading so wichtig?

Daytrading ist keine reine Wissenschaft. Es gibt nur wenige wirkliche Gesetze und Regeln. Es gibt keine praktischen Gleichungen, die jede Marktsituation und Preisveränderung bis ins kleinste Detail erklären können.

Die Märkte sind unordentlich, ungewiss und die meiste Zeit ein gewaltiger Nebel der Verwirrung bestehend aus Halbwahrheiten, Wahrscheinlichkeiten und auch etwas Glück.

Als Day Trader ist es natürlich dein Job, Situationen und Trades zu identifizieren, wo die Gewinnwahrscheinlichkeiten zu deinen Gunsten ausgerichtet sind.

Die Einflüsse auf die Märkte sind ständig in Veränderung und entwickeln sich weiter und dennoch gibt es grundlegende Eigenschaften und Konzepte der Märkte, die sich niemals verändern werden. Zumindest nicht so lange, wie Menschen ihre tief verankerten Emotionen Angst, Hoffnung und Gier weiter ausleben.

Enge Freundschaft mit der Ungewissheit der Märkte schließen

Die meisten verbringen beim Daytrading sehr viel Zeit damit, gegen die in den Märkten vorherrschende Ungewissheit anzukämpfen. Daytrading Systeme mit einfachen und immer geltenden Regeln, basierend auf Charts und technischen Indikatoren sollen die Ungewissheit der Märkte unter Kontrolle bekommen und dann auch noch überdimensionale Gewinne erwirtschaften.

Zum Beispiel: “Kaufe am Level der Unterstützung, wenn zwei gleitende Durchschnitt sich kreuzen.”

Sorry, aber das wäre doch wirklich zu einfach… 🙂

Was, wenn wir das ganze aber auf den Kopf stellen? Anstatt, die Ungewissheit zu kontrollieren, könntest du sie in dein Daytrading einfließen lassen. Um genau das zu tun, müsstest du dir ein paar fundamentale Wahrheiten eingestehen:

  1. Keiner der Trader hat einen 100%igen Plan von dem, was dauerhaft funktioniert und was nicht.
  2. Als Daytrader ist es nicht dein Job, Marktbewegungen und Preisveränderungen genau vorherzusagen.
  3. Wir entscheiden nicht, ob Kurse steigen oder fallen. Das ist die Aufgabe des Marktes.
  4. Beim Daytrading ist es unser Job, “Wetten” mit hoher Wahrscheinlichkeitserwartung zu platzieren. Nicht mehr und nicht weniger.

Mit anderen Worten, je besser du als Daytrader darin wirst, dich an neue Marktsituationen anzupassen und potenzielle Day Trades mit hoher Gewinnwahrscheinlichkeit zu erkennen, umso effektiver und profitabler wirst du in den ungewissen Märkten agieren.

Woher kannst du wissen, ob ein Daytrade wirklich eine hohe Gewinnwahrscheinlichkeit hat? Wie kannst man das messen?

Leider nicht möglich. Wahrscheinlichkeiten beim Daytrading können nur geschätzt werden. Je besser du in deiner Einschätzung wirst und je mehr diese auf den grundlegenden Eigenschaften der Märkte basiert, umso höhere Gewinne wirst du beim Daytrading einfahren.

Daytrading lernen durch systematische Beobachtung

Zuallererst musst du deine Umwelt (die Märkte) im Gegensatz zur technischen Analyse aus einem eher fundamentalen Blickwinkel betrachten.

Gerade beim Daytrading bedeutet, dass aufgrund des eher kurzfristigen Handels- und Analysezeitraums eine Menge Arbeit. Aber es lohnt sich!

Vorallem mit weniger Startkapital ist Daytrading der schnellste Weg, um ein 6-stelliges oder sogar 7-stelliges Handelskonto aufzubauen.

Dennoch bedeutet erfolgreiches Daytrading, die entsprechende Zeit für die tägliche Analyse der Märkte zu investieren. Um das möglichst erfolgreich zu tun, musst du den Aufwand vorab betreiben, um relevante Marktinformationen zu finden, die dir bei der Einschätzung von Szenarien und Wahrscheinlichkeiten für deine Handelsentscheidungen beim Day Trading helfen werden.

Was sind diese relevanten Marktinformationen für das Day Trading?

Diese Marktinformationen findest du nicht auf deinem Chart, sondern über verschiedene, kostenlose Quellen im Internet. Deine Aufgabe beim Daytrading ist es, diese relevanten Informationen zu organisieren und zu interpretieren, so dass du daraus selbstständig immer wieder hochwertige Daytrading Ideen entwickeln kannst.

Die wichtigsten Informationsbausteine zum Daytrading lernen

Als Daytrader willst du Entscheidungen auf Informationen basieren, die sich so nah wie möglich an der Wahrheit befinden und auch tatsächlich aggressive und andauernde Kursveränderungen hervorrufen können. Hier einige der relevanten Marktinformationen:

  • Markterwartungen – Die Erwartungen der Marktteilnehmer spielen für die meisten Marktbewegungen eine entscheidende Rollen, also auch für kurzfristige Kursveränderungen beim Day Trading.
  • Szenarien – Die richtige Analyse von Szenarien sind wichtig für mögliche Kursveränderungen bei Veränderung der Markterwartungen.
  • Volatilität – ist Voraussetzung dafür, dass beim Daytrading Möglichkeiten für Trading Gewinne bestehen.
  • Liquidität – Die Analyse der Liquiditätssituation und der Order anderer Marktteilnehmer ist beim Daytrading ein entscheidender Erfolgsfaktor.
  • Nachrichtenereignisse – Nachrichtenereignisse können die Erwartungen der Marktteilnehmer verändern und sind daher ein ein essenzieller Input für jede erfolgreiche und profitable Daytrading Strategie.
  • Sentiment – Die Stimmung des Marktes kann die Wahrscheinlichkeit der Marktbewegungen innerhalb eines Tages beeinflussen.

Wenn du damit beginnen möchtest, deine Trades durch die Analyse der wirklich relevanten Marktinformationen schon auf möglichst hohen Wahrscheinlichkeiten zu basieren, kann ich dir genau zeigen, wie das funktioniert. Klicke hier, um mehr über meinen Mani Pro Trader Kurs zu erfahren.

Du wirst die Routinen und Techniken lernen, die mir und anderen Daytradern täglich dabei helfen, die Wahrscheinlichkeiten in allen Marktsituationen besser einzuschätzen und mit erstklassigen Trades davon zu profitieren, wenn die Chance auf Gewinne am höchsten ist.

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