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Das Leben als Trader ist schön!

Du möchtest das Traden lernen? Stell dir einmal vor, du müsstest nicht jeden Tag auf die Arbeit fahren und könntest entspannt von zu Hause aus arbeiten.

Du könntest deinen Tag selbst einteilen und entscheiden, wann du Zeit in das Traden und Lernen investieren möchtest, um mit dem Handel an der Börse kontinuierlich deinen Lebensunterhalt zu verdienen. 

Zwischendurch hättest du Zeit für deine Hobbies und könntest dich ausgiebig deiner Familie widmen.

Natürlich ist auch das Traden ein richtiger Job! Er bietet nur wesentlich mehr Flexibilität und Unabhängigkeit als viele andere Tätigkeiten. Gerade deshalb wollen so viele Leute Trader werden.

Die Aussichten auf kontinuierliche Gewinne durch den aktiven Handel an der Börse sind sensationell und können mit einem „normalen“ Angestelltenverhältnis kaum mithalten. Bevor man jedoch dieses Level erreicht, musst du das Traden lernen. Genau wie jedes andere Handwerk auch.

Worauf kommt es beim Traden lernen an?

Interessierte Trader, die mit dem Traden lernen beginnen möchten, sind auf Grund der vielen Informationen zum Thema überfordert und wissen meist nicht, wie sie an dieses Thema herangehen sollen.

Klärung von grundlegenden Konzepten und Themen. Ich schicke dich direkt auf die Trader Überholspur.

Du wirst nach und nach lernen, worauf es beim Traden wirklich ankommt und warum die meisten im Internet verfügbaren Informationen nicht zu deinem Trading Erfolg beitragen können.

Nachdem du die grundlegenden Konzepte des Börsen- und Devisenhandels verstanden hast, ist es extrem wichtig, dass du dich auf die Informationen konzentrierst, die dich näher an die Wahrheit der Märkte bringen.

Mit anderen Worten heißt das, je mehr du dich beim Traden lernen auf die Informationen konzentrierst, die tatsächlich Marktbewegungen auslösen können, desto höher sind deine Chancen auf Gewinne.  Ich werde dir hier genau zeigen, welche Informationen das sind. 🙂

Grundlegende Konzepte und Fragen zum Traden lernen:

Inhaltsverzeichnis mit Links
  1. Was genau ist Forex Trading?
  2. Warum sind Devisen für Anfänger einfacher zu handeln als Aktien?
  3. Warum sind Trader und Spekulanten für das Finanzsystem so wichtig?
  4. Welche Voraussetzungen sind für das Trading nötig?
  5. Was ist der Unterschied zwischen Trading und Investieren?
  6. Wie lange dauert das Traden lernen?
  7. Wie viel Zeit benötige ich zum Traden?
  8. Wie viel Startkapital benötige ich zum Traden und Traden lernen?
  9. Wie sicher ist der Erfolg beim Traden?
  10. Was sind die Risiken beim Handel an der Börse?
  11. Muss ich für Trading und Devisenhandel Steuern bezahlen?
  12. Was ist ein Broker und wie wähle ich den besten aus?
  13. Welche Vorteile ergeben sich durch das aktive Traden?
  14. Wie erstelle ich einen Trading Plan?
  15. Welche Handelsstrategie soll ich für das erfolgreiche Traden lernen?
  16. Kann ich das Traden automatisieren und einen Forex Roboter einsetzen?

*Dieser Artikel befindet sich noch im Aufbau und es werden nach und nach weitere Passagen hinzugefügt.

1. Was genau ist Forex Trading?

Trading ist der spekulative Handel mit Finanzinstrumenten in verschiedenen Anlageklassen.  Trader kaufen oder verkaufen Finanzinstrumente wie Aktien oder Währungen mit dem Ziel, durch den Anstieg bzw. Verfall des Wertes des Finanzinstrumentes einen Gewinn zu erzielen.

Was ist Devisenhandel und Forex (FX)?

Beim Devisenhandel (Forex) wird nicht nur ein Finanzinstrument wie zum Beispiel eine Aktie gehandelt. Hier werden immer zwei unterschiedliche Währungen unterschiedlicher Nationen gegeneinander gehandelt. Zum Beispiel Euro gegen den US-Dollar.

Der Währungsmarkt ist der größte Markt in der Finanzwelt. Täglich werden dort ca 5 Trillionen US-Dollar in den unterschiedlichen Währungen gehandelt.

Auf Grund der hohen Liquidität ist dieser Markt weniger anfällig gegenüber Manipulation durch einzelne Institutionen oder Trader. Das ist einer der Gründe warum Forex Trading lernen für die meisten Anfänger so attraktiv ist. Die Anzahl der Märkte ist überschaubar und die Öffnungszeiten bei Forex sind auch für berufstätige sehr attraktiv.

Wenn wir als Forex Trader eine Währung kaufen, ist es in etwa so, als wenn wir eine Aktie des Landes kaufen, für das die Währung steht. Der Wert einer Währung  eines Land spiegelt die Erwartungen gegenüber der Entwicklung der Wirtschaftsleistung in einem Land wieder.

Wir wir also den US-Dollar kaufen, sind wir gegenüber der Entwicklung der Wirtschaft in den USA positiv eingestellt. Wenn wir die Währung dann zu einem späteren Zeitpunkt wieder verkaufen und die Annahme der positiven Wirtschaftsentwicklung korrekt war, erhalten wir am Markt einen besseren Preis für unsere US-Dollar machen somit durch diesen Handel einen Gewinn in unserem Handelskonto.

Was sind Währungssymbole?

Jede Währung wird durch ein Symbol bestehend aus drei Buchstaben repräsentiert.

Was sind die besten und Währungen mit der höchsten Liquidität im Devisenmarkt?

  • Euro = EUR
  • US-Dollar = USD
  • Japanischer Yen = JPY
  • Australischer Dollar = AUD
  • Schweizer Franken = CHF
  • Britischer Pfund = GBP
  • Neuseeländischer Dollar = NZD
  • Kanadischer Dollar = CAD

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Was sind Währungspaare?

Währungen werden immer gegeneinander gehandelt. Daraus ergeben sich die verschiedenen Währungspaare und somit die unterschiedlichen Kombinationen aller Währungen, die gegeneinander gehandelt werden können. Als Trader können wir die einzelnen Währungspaar kaufen oder verkaufen.

Das sind die beliebtesten acht Währungspaare:

  • EUR/USD
  • GBP/USD
  • USD/JPY
  • EUR/GBP
  • AUD/USD
  • NZD/USD
  • USD/CAD
  • USD/CHF

Wenn wir ein Währungspaar kaufen erwarten wir den Anstieg der Währung, die an erster Stelle steht und den Verfall der Währung, die an zweiter stellte steht. Das Umgekehrte gilt, wenn wir ein Währungspaar verkaufen.

Wie funktioniert der Kauf und Verkauf eines Währungspaares?

Stellen wir uns einmal vor, dass die Währung die an erster Stelle steht das Produkt ist, dass wir kaufen bzw. verkaufen wollen. Die Währung an der zweiten Stelle zeigt an, wie viel USD uns der Kauf von einem Euro kostet.

Nehmen wir an, der Kurs für EUR/USD steht bei 1.15. Um EUR/USD zu kaufen, müssen wir 1.15 USD zahlen.

Produkt ==>> EUR / USD <<== Preis

Wo genau befindet sich der Devisenmarkt?

Der Devisenmarkt ist im Gegensatz zu den meisten Aktienmärkten nicht an einer Börse zentralisiert. Der Devisenhandel findet über einen sogenannten Interbankenmarkt statt. Dass heißt, dass alle Geschäfte im Devisenmarkt immer direkt zwischen zwei Parteien stattfinden. Die Verbindung zwischen diesen beiden Parteien ist der Broker und die Abwicklung passiert zu 100% automatisiert.

Der Vorteil dabei ist, dass wir nicht an einem bestimmten Ort sein müssen, um Devisenhandel lernen zu können und dann am Handel aktiv teilzunehmen. Allein durch den Zugang zu einem Forex Broker können wir uns Zugang zum Handel mit den verschiedenen Währungen verschaffen.

Warum ist der US-Dollar die wichtigste Währung?

  1. Die USA ist zur Zeit die größte Wirtschaft auf unserem Planeten.
  2. Die US-Dollar ist die Währung mit den höchsten Reserven.
  3. In den USA befinden sich die größten und liquidesten Aktienmärkte.
  4. Das politische System ist das mit der höchsten Stabilität.
  5. Der USD dient als Tauschinstrument für viele Rohstoffe wie zum Beispiel Öl, Gold und Silber.

Aus diesen Gründen sind die Wirtschaftsdaten aus den USA so wichtig und die Entwicklung der US-amerikanischen Wirtschaft hat einen signifikanten Einfluss auf die restliche Welt.

US-Dollar-Devise

Was sind die verschiedenen Märkte für den Devisenhandel?

Devisen können über verschiedene Märkte gehandelt werden, die alle ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile haben.

1. Spot Markt

Hier werden Währungen gegeneinander unmittelbar und direkt zum aktuellen Kurs gehandelt. Dies ist die einfachste und gängigste Art am Devisenhandel teilzunehmen. An diesem Markt lässt es sich einfach traden lernen, da die Barriere für den Einstieg und das geforderte Startkapital verhältnismäßig gering sind.

In den Hauptwährungen gibt es 24 Stunden an 5 Tagen die Woche unheimlich viel Liquidität und große Order in Millionenhöhe ausführen zu können.

Die meisten Endkunden Forex Broker sind mit dem Spot Markt verbunden und leiten die Trades ihrer Kunden dorthin weiter. Auf Grund der hohen Verfügbarkeit von Liquidität und leichten Zugänglichkeit zum Markt, handeln die meisten Trader mit Handelskonten geringer als 1 Million Euro am Spot Markt.

Auch wir wollen uns beim Devisenhandel lernen aus folgenden Gründen auf den Spot Markt konzentrieren:

  1. Leichte Zugänglichkeit
  2. Geringe Kosten und Spreads
  3. Komfortable Öffnungszeiten über 24 Stunden an 5 Tagen die Woche

2. Terminmarkt (Futures Market)

Dies ist einer der ältesten Märkte und wurde in den 1970er Jahren das erste mal gehandelt. Die dort gehandelten Kontrakte sind standardisiert und werden im Gegensatz zum Spot Markt über eine zentrale Börse gehandelt. 

Das heißt, dass der gesamte Markt durch die Börse reguliert wird und er dadurch für alle Teilnehmer sehr transparent ist. So ist es möglich, jeden einzelnen Trade genau nachzuvollziehen, da jeder Handel in der Transaktionshistorie der Börse geloggt wird.

Um am Terminmarkt effizient teilnehmen zu können, ist ein etwas höheres Startkapital von ca. 20.000 – 50.000 EUR empfehlenswert.

3. Markt für Optionen für Währungen

Der Käufer/Verkäufer einer Option hat das Recht, jedoch nicht die Verpflichtung, ein Finanzinstrument (zum Beispiel ein Währungspaar) über einen vordefinierten Zeitraum zu einem bestimmten Preis zu kaufen bzw. zu verkaufen.

Optionen für Währungen werden auch über zentralisierte Börsen  gehandelt. Diese Anlageklasse ist allerdings nicht so beliebt wie der Spot Markt oder der Terminmarkt, da die Öffnungszeiten dieser Börsen begrenzt sind und die Liquidität hier wesentlich niedriger ist.

4. ETF Markt

ETF steht für Exchange Trades Fund und ist die neuste Entwicklung, über die Währungen gegeneinander gehandelt werden können. Der ETF soll es dem Trader ermöglich nahezu jede Anlageklasse so zu handeln, als wenn es zu jederzeit unendlich viel Liquidität im Markt gäbe. Neben ETFs für Währungen gibt es auch ETFs für Aktien, Indices oder Sektoren innerhalb des Aktienmarktes, wie zum Beispiel Immobilien.

Der zentrale Zweck von ETFs ist verschiedene Anlageklasse mit einander zu kombinieren und sie innerhalb eines „Fonds“ für den Handel am Markt bereitzustellen. So kann der Trader mit dem Kauf von einem einzelnen ETF sein Risiko streuen und muss nicht jedes im ETF enthaltende Finanzinstrument für sich einzeln kaufen bzw. verkaufen, um die gleiche Risikostreuung zu bewirken.

Die Kosten für Transaktionen sind bei ETFs in der Regel höher als am Spot Markt.

Beim Traden lernen spielen ETFs erstmal keine Rolle, da wir uns nur auf die einzelnen Währungspaare konzentrieren wollen. Dafür ist der Forex Spot Markt völlig ausreichend.

2. Warum sind Devisen für Anfänger einfacher zu handeln als Aktien?

Wer mit den Traden lernen beginnt, muss sich entscheiden, an welchen Märkten er handeln möchte.

Gerade für Anfänger Trader mit geringerem Startkapital von ca. 1.000 – 10.000 EUR ist der Devisenhandel weitaus attraktiver als Aktien oder Rohstoffe.

 Warum?

2.1. Geringe Kosten für das Traden

Im Gegensatz zum Aktienmarkt fallen beim Devisenhandel für das Ausführen von Order am Markt wesentlich geringere Kosten an. Diese entstehen ausschließlich durch den Broker und werden entweder in Form des Spreads oder über Kommissionen bei jedem einzelnen Trade erhoben.

2.2. Keine festen Positionsgrößen

Beim Devisenhandel über den Spot Markt gibt es keine festgesetzten Positionsgrößen. Das das macht den Einstieg für das Trading lernen auch mit den geringem Startkapital attraktiv.

Währungspaare werden in so genannten Lots gehandelt.

  • 1 Lot = 100.000 Einheiten einer Währung

Die meisten Broker bieten ihren Kunden an Bruchteile von Lots zu handeln. So ist es möglich, Positionen als Mini-Lots, Micro Lots, und bei manchen Brokern sogar als Nano Lots zu öffnen.

  • 1 Mini-Lot = 10.000 Einheiten einer Währung
  • 1 Micro Lot = 1.000 Einheiten einer Währung
  • 1 Nano Lot = 100 Einheiten einer Währung
Beispiel für die Berechnung von Positionsgrüßen in Lots

Wir können also unsere Positionsgröße entsprechend unserem gewünschten Risiko berechnen.

Nehmen wir an, wir handeln ein Konto mit 10.000 USD und öffnen einen LONG/KAUFEN Trade  für den wir uns für einen 30 Pips (Punkte) Stop Loss entschieden haben. Der Einstiegspreis liegt bei 1.1500 und der Stop Loss soll beim Kurs von 1.1470 liegen. Da wir bei einem einzelnen Trade nicht unser komplettes Handelskonto riskieren wollen, begrenzen wir das Risiko für diesen Trade auf 2 % unseres Guthaben.

Aus diesen Faktoren ergibt sich dann unsere Positionsgröße:

  • Handelskonto = 10.000 USD
  • Einstiegspreis = 1.1500
  • Stop Loss vom Einstiegspreis = 30 Pips
  • Risiko = 2 % des Guthabens = 200 USD

(10.000 USD * 2 % / 30) / 10 = 0,66 Lots = 66.000 Einheiten in USD

 

Beim Traden lernen geht es vor allem darum, das wir uns auf den Markt konzentrieren und nicht auf komplizierte Berechnung. Aus diesem Grund habe ich einen automatischen Positionsgrößenrechner entwickelt, der die Lotgröße ganz automatisch berechnet.

Beim Devisenhandel können wir auch mit kleinen Handelskonten unser Risiko über die genaue Positionsgröße in Verbindung mit einem vordefinierten Stop Loss genau kontrollieren. 

Dies ist nicht nur ein großer Vorteil für Trader, die gerade mit dem Traden lernen beginnen.

2.3. Hohe Liquidität im Devisenmarkt

Wenn wir als Trader einen Handel am Markt eingehen wollen, benötigen wir für unsere Order immer jemanden der auf der anderen Seite des Trades in die entgegengesetzte Richtung handelt. Andererseits würde ohne diesen Gegenpart schlichtweg kein Trade zu Stande kommen.

Der Spot Markt für Devisen ist der Markt mit der höchsten Liquidität weltweit. Vor allem in den Hauptwährungspaaren wie EURUSD, GBPUSD, USDJPY finden die meisten Transaktionen statt und wir haben als Trader mit Handelskonten unter 1 Million Euro in den meisten Marktsituationen absolut keine Probleme einen Gegenpart für unsere Trades zu finden.

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Für Trader mit Handelskonten auf denen sich mehrere Millionen Guthaben befinden wird die Liquidität im Markt zu einem wichtigen Faktor und es kommen Strategien ins Spiel die sicherstellen, dass bei der Ausführung von Trades auch für Große Order ausreichend Liquidität vorhanden ist. Für das Traden lernen spielt dies allerdings zunächst erst einmal keine Rolle.

Ein weiterer Vorteil von hoher Liquidität ist, dass die Möglichkeiten von andauernder Manipulation von Kursen und Preisen durch einzelne Trader oder Institutionen nur bedingt oder fast gar nicht möglich ist. Selbst Zentralbanken fällt es hin und wieder schwer, ihre Ziele durch Preismanipulationen im Markt umzusetzen.

3. Warum sind Trader für das Finanzsystem so wichtig?

Trading und Spekulation im Finanzmarkt hat oft ein schlechtes Image und wird immer wieder so dargestellt, dass durch die reine Spekulation Krisen intensiviert werden und diese Gruppe von Marktteilnehmern in keiner Weise irgendeinen Mehrwert zur Gesellschaft beitragen.

Spekulation hat für jeden Markt und alle Marktteilnehmer viele Vorteile!

Trader und Spekulanten sind ein sehr wichtiger Teil des Finanzsystems. Würde diese Gruppe von Marktteilnehmern von heute auf morgen verschwinden, würde die Liquidität im Markt auf einen Bruchteil zurückgehen. Das hätte zur Folge, dass große und international agierende Firmen es sehr viel schwerer hätten, ihre Transaktionen zum Tausch von Währungen durchzuführen.

Um den Punkt zu veranschaulichen, stell dir doch einmal vor du möchtest Dein Haus oder gleich mehrere Häuser verkaufen. Ist dies innerhalb von nur wenigen Minuten möglich?

Auch wenn es im Immobilienmarkt viele Spekulanten gibt, ist der Markt längst nicht so liquide und so dauert es Wochen und Monate bis man einen geeigneten Käufer für eine Immobilie gefunden hätte. Ganz ähnlich wäre es, wenn Trader nicht mehr im Devisenmarkt spekulieren würden.

Spekulation ist also für jeden Markt wichtig, so dass eine gewisse Liquidität vorhanden ist und Transaktionen schneller stattfinden können. 

4. Welche Voraussetzungen sind für das Trading nötig?

Auf Grund der in den letzten Jahren voran geschritten Technologie sind die Voraussetzungen für das Traden lernen und die Teilnahme am Devisenhandel minimal.

Wir benötigen im Grunde nur drei verschiedene Dinge:

  1. Eine stabile Internetverbindung
  2. Einen Zugang zum Markt über einen Broker
  3. Risikokapital für unser Handelskonto

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Über unseren Broker erhalten wir Zugang zum Markt und können über die bereitgestellte Handelsplattform direkt Kaufen und Verkaufen Order für die verschiedenen Währungen im Markt ausführen.

Die alleinige Erfüllung dieser Grundvoraussetzungen machen dich noch nicht zu einem profitablem Trader!

Bevor wir allerdings überhaupt eine Order im Markt ausführen, ist es nötig das Traden zu lernen. Das klicken von „KAUFEN“ und „VERKAUFEN“ Button kann jedes kleine Kind. Es ist allerdings eine ganz andere Herausforderung, über einen längeren Zeitraum zu traden und dabei dauerhaft profitabel zu sein und Monat für Monat Gewinne zu erwirtschaften.

Die erfolgreiche und profitable Handelsstrategie lernt man nicht über Nacht und auch Erfahrung spielt für die kontinuierliche Profitabilität eine entscheidende Rolle.

Was ist der Unterschied zwischen Trading und Investieren?

Der Unterschied wird hauptsächlich über den Zeithorizont definiert. Ein Trader versucht eher von kurzfristigen Bewegungen in einem Finanzinstrument zu profitieren. Der Zeitraum kann dabei von Minuten bis hin zu mehreren Wochen oder auch Monaten variieren.

Ein Investor legt sein Geld hingegen in Werten an, von den er glaubt, dass diese kontinuierlich über mehrere Jahre oder gar Jahrzehnte im Wert steigen können.

Der Trader…

  • … handelt über kurz- bis mittelfristige Zeiträume (Minuten, Stunden, Tage oder auch Monate)
  • … nutzt häufig einen Hebel, um das eingesetzte Kapital zu vervielfachen.
  • … hat eine klare Strategie für Ein- und Ausstieg.

Der Investor…

  • … investiert über langfristige Zeiträume. (Oft mehrere Jahre)
  • … kauft Finanzinstrumente ohne Hebel.
  • … hat keinen festen Plan zur Liquidierung der Investition.

Der Vorteil eines Traders ist, dass er von kleineren Bewegungen und Trends im Markt profitieren kann. Die Märkte werden über einen wesentlich kürzeren Zeitraum analysiert und gehandelt, was somit auch mehr Aufwand bei der Marktanalyse bedeutet.

Ein erfolgreicher Forex Trader ist stets auf der Suche nach der Wahrheit. 

Die Wahrheit über die Gründe der Marktbewegungen in den verschiedenen Währungen. Denn nur wenn ein Trader weiß, was die Bewegungen in den verschiedenen Währungen tatsächlich auslösen kann, kann er auch durch Trades mit hohen Gewinnwahrscheinlichkeiten finden und von ihnen profitieren.

5. Wie lange dauert das Traden lernen?

Traden kann man definitiv nicht an einem einzigen Wochenende lernen!

Viele interessierte Trader verbringen ein ganzes Jahrzehnt oder länger damit, eine dauerhaft profitable Forex Strategie zu finden, um diese dann am Markt anzuwenden. Während der Phase des Lernens werden unendliche Stunden in das Testen von technischen Indikatoren oder Chartformationen investiert.

Letztendlich ohne Erfolg und viele Stunden später sind viele Trader kurz davor aufzugeben, bevor dann ein weiteres System getestet wird, was wiederum nicht den gewünschten Erfolg bringt. Ein Teufelskreis, in dem sich leider viele unerfahrene Trader befinden.

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Der Forex Handel mit Devisen und das Traden generell ist eine der größten Herausforderungen, die man im Leben meistern kann. Die Tätigkeit als Trader ist in zwei verschiedene Bereiche aufgeteilt. Zum einen gibt es das reine technische Handwerk, also die Art und Weise die Märkte zu analysieren und dann zu handeln und zum anderen gibt es den Bereich Trading-Psychologie.

Die Psychologie spielt für den Erfolg eines Traders eine entscheidende Rolle. Allerdings kann nur durch durch eine perfekte Ausführung der Handelsstrategie nicht garantiert werden, dass dadurch kontinuierlich Gewinne erwirtschaftetet werden können.

Eine erfolgreiche  Handelsstrategie muss einen Vorteil gegenüber dem Markt hervorbringen!

Dieser Interpretationsvorteil gegenüber den anderen Marktteilnehmern ist die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Handelsstrategie in jeder Anlageklasse. Je besser und schneller wir Informationen interpretieren können, um so größer unser Vorteil gegenüber den meisten anderen Marktteilnehmern.

Welche Informationen wollen wir interpretieren?

Viele denken jetzt vielleicht, mit der Interpretation von Informationen sind technische Indikatoren oder andere Dinge auf den Charts gemeint.

Falsch!

Ich bin der festen Überzeugung, dass wir um das Traden erfolgreich zu lernen, auf eine systematische Art und Weise die Informationen außerhalb unserer Charts in unsere Marktanalyse einbeziehen müssen. 

Denn sie sind der Grund dafür, warum sich die Werte der einzelnen Finanzinstrumente wie zum Beispiel Währungen verändern.

Informationsüberfluss?

Welche Informationen wirklich wichtig sind und Bewegungen in den verschiedenen Währungskursen auslösen, kann man lernen. Wie man dann von diesen Informationen durch qualitativ hochwertige Trades profitieren kann, wird schnell klar, wenn man als Trader die Märkte über den Informationsfluss außerhalb der Charts betrachtet.

Ab wann kann ich profitabel handeln?

Wenn du dich ab sofort auf eine systematische Art und Weise den relevanten Informationen aussetzt, ist es möglich, schon nach ein bis drei Monaten profitabel zu handeln. Es hängt natürlich auch davon ab, wie viel Zeit du jede Woche in das Traden lernen investieren kannst.

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Um die Lernkurve auf ein gesundes Level zu bringen, halte ich für das Traden lernen 10 – 20 Stunden pro Woche für sinnvoll. Es ist allerdings nicht schlimm, wenn du etwas weniger Zeit hast. Der Markt wird immer da sein und Möglichkeiten für Gewinne hervorbringen.

Das Allerwichtigste ist, dass du dich den relevanten Informationen aussetzt und nicht als nächstes wieder einen neuen Indikator auf deinen Charts installierst. 🙂

6. Wie viel Zeit benötige ich zum Traden lernen?

Auch diese Frage hält wieder viele verschiedene Antworten bereit. Zunächst einmal möchte ich meine Erfahrung teilen.

Zeitlicher Ansatz eines Day Traders

Ich selbst würde mich schon eher als Day Trader bezeichnen. Dabei limitiere ich mich allerdings nicht und begrenze die Dauer eines Trades nicht auf einen einzigen Tag. Wenn die Situation es erfordert und die Risiken überschaubar sind, halte ich Positionen sogar über das Wochenende oder über mehrere Wochen.

Für die Analyse der Devisenmärkte benötige ich täglich zwischen 30 Minuten und maximal zwei Stunden. Wenn du auch Daytrader werden möchtest, sollte dir bewusst sein, dass die tägliche Marktanalyse  aus klar definierten Routinen muss, die sich hauptsächlich auf die Informationen außerhalb der Charts beziehen sollte.

Durch diese Pro Trader Routinen erarbeite ich mich den nötigen Interpretationsvorteil, um daraus Ideen für Trades mit sehr hohen Gewinnwahrscheinlichkeiten zu entwickeln.

bessere-trading-ideen

Warum sind die Gewinnwahrscheinlichkeiten meiner Trades hoch?

Ich versuche immer nur dann zu handeln, wenn ich weiß, warum der Kurs eines Währungspaares sich verändern könnte und wie groß diese Veränderung in etwa sein könnte. 

Dabei folge ich nicht blind einem Trend, sondern analysiere durch Pro Trader Routinen warum andere Marktteilnehmer durch das Ausführen ihrer Order die Bewegungen in den verschiedenen Märkten verursachen.

Das klingt vielleicht erstmal kompliziert und nach viel Arbeit. Klare Routinen und sich wiederholende Analysemethoden vereinfachen diesen Vorgang und so können schon während dem Traden lernen Gewinne erzielt werden.

Längerfristiger profitabler Handel? Kein Problem!

Wer die Märke erst einmal über Konzepte wie zum Beispiel Informationsfluss, Marktpositionierung, Sentiment, Nachrichtenereignisse, Liquidität und Szenarioanalyse betrachtet, ist nicht mehr an vordefinierte Zeitfenster gebunden.

Das schöne ist: Je mehr wie uns von unseren Charts lösen, umso flexibler werden wir in unserer Sichtweise auf die Märkte. 

Wer voll im Berufsleben steht und während dem Traden lernen nicht jeden Tag Zeit für eine Analyse der Märkte  hat, kann auch über einen längerfristigen Zeitraum handeln.

Die grundlegende Strategie ändert sich dabei nicht. Wir können uns dabei auf die Informationen und Szenarien konzentrieren, die große und längerfristige Bewegungen auslösen können. Informationen die nur kleinere Bewegungen innerhalb eines Tages auslösen können, sind dann nicht mehr all zu wichtig, sollten aber für die Analyse des Sentiments nicht außer acht gelassen werden.

Wie genau wir das aktuelle Sentiment einer Währung bestimmen und davon profitieren können, beschreibe ich in meinem Mani Pro Trader Ebook Kurs.

7. Wie viel Startkapital benötige ich zum Traden lernen?

Die häufigsten Ziele von interessierten Tradern sind einmal vom Traden leben zu können und mehr Zeit für Familie und Hobbies zu haben. Finanzielle Unabhängigkeit und freie Zeiteinteilung sind dafür die Voraussetzung.

Um diese Ziele zu erreichen brauchen wir ein festes monatliches Einkommen durch unsere Aktivität als Trader.

Wie können wir das schnellstmöglich erreichen?

Handelskonto schon ab 100 EUR Einzahlung möglich

Viele Broker werben mit geringen Grenzen für Einzahlungen, um den Einstieg für Trader so einfach wie möglich zu machen. Das man mit 100 EUR Startkapital nicht all zu schnell voran kommt, sollte jedem selbst klar sein.

Aber generell ist es sehr gut das die Barriere für den Einstieg so gering ist, da das Traden lernen mit einem kleinen Handelskonto mit Echtgeld wesentlich effektiver ist als mit einem Demokonto.

Lieber ein kleines Echtgeld-Konto als ein 100.000 EUR Demokonto

Der Unterschied zwischen einem Handelskonto mit Echtgeld und einem Demokonto könnte größer nicht sein. Der psychologische Aspekt spielt beim Trading eine entscheidende Rolle.

Was es genau heißt,  schon beim Traden lernen mit Emotionen wie Angst und Gier umzugehen, kann man nur erfahren, wenn die Verluste real sind und echtes Geld auf dem Spiel steht.

Wie viel Startkapitel benötige ich, um vom Traden zu leben?

Jeder von uns hat einen anderen Lebensstandard und unterschiedliche Ziele und Wünsche, die er sich durch das Leben als erfolgreicher Trader erfüllen möchte.

Beim Traden geht es auch immer um Investition Risiko. Wenn du nicht gleich zu Beginn 10.000 EUR auf dein Handelskonto überweist, kannst du erst einmal nicht mit einem festen monatlichen Gehalt durch das Traden rechnen.

Durch eine kontinuierliche Performance kannst du den Wert deines Handelskontos langsam auf dieses 10.000 EUR Level steigern. Das setzt jedoch voraus, dass du zwischendurch keine Entnahmen vom Handelskonto tätigst.

Eine realistische Betrachtungsweise zu Verdienstmöglichkeiten

Mit einer profitablen Handelsstrategie für den Devisenhandel und einem überschaubaren Risiko von ca. 2 – 3 % je Trade sind laut meiner Erfahrung im Schnitt etwa 10 – 15 % Rendite im Monat möglich.

Monatlicher Gewinn bei 15% Rendite 1.000 EUR Startkapital

Tabelle Monatlicher Gewinn beim Traden lernen

Monatlicher Gewinn bei 15% Rendite 5.000 EUR Startkapital

Tabelle monatliches Wachstum bei 15% und 5.000 EUR

Auf dieser Seite kannst du die Performance Excel Tabelle herunterladen und selbst dein Startkapital eintragen. Gebe selbst eine realistische Rendite ein und finde heraus, wann du deine Ziele erreichen würdest.

Die Performance ist natürlich in der Realität nicht jeden Monat exakt gleich und unterliegt immer wieder Schwankungen, die sich aber über einen längeren Zeitraum relativieren.

Ursachen für Schwankungen in der Performance

  • Phasen mit weniger Trading-Setups
  • Misinterpretation von Marktinformationen
  • Mangelnde Selbstdisziplin
  • zu hohe Risikobereitschaft bei einzelnen Trades
  • technische Probleme im Handelsplattform oder Internetverbindung
  • Fehler bei der Ausführung von Oder (z.B. bei der Platzierung von Stop Loss)
  • Abweichung vom eigenen Trading Plan
  • Handel von qualitativ minderwertigen Trade-Setups

Traden lernen mit einer fundierten und profitablen Handelsstrategie kann die Ursachen für schlechte Performance auf ein Minimum reduzieren.

9. Wie sicher ist der Erfolg beim Traden?

Nichts in dieser Welt ist wirklich sicher.

Immer wieder sehen wir, dass wir in einer sehr dynamischen und sich ständig verändernden Welt leben. Einige Veränderungen kommen schnell und andere gehen so langsam von statten, dass wir es fast gar nicht mitbekommen.

Was ist schon sicher?

  • Der Arbeitsplatz?
  • Die gesetzliche Rente?
  • Die Gesundheit?

Erfolgschancen-durch-Traden-lernen

Was wir tun können, ist die Chancen auf Erfolg beim Traden lernen positiv zu beeinflussen.

Wie erhöhen wir die Chancen auf Trading Erfolg?

Routine, Routine Routine….

Ich bin ein großer Fan von sich wiederholenden Routinen. Diese bewirken, dass die Marktanalyse auf eine systematische Weise durchgeführt wird. Wenn Aufgaben systematisch und nach einem ähnlichen Schema abgehandelt werden, ist Erfolg besser messbar.

Ich selbst messe meinen Erfolg als Trader nicht daran, ob ein einzelner Trade erfolgreich war und einen Gewinn eingebracht hat, sondern wie gut ich meine Routinen ausgeführt habe und den nach meinem vordefinierten Plan gehandelt habe. Das ist ein großer und sehr wichtiger psychologischer Unterschied.

Welche Routinen braucht man, um das Traden erfolgreich zu lernen?

Gerade als Anfänger fällt es oft schwer abzuwägen, welche Informationen wirklich relevant sind und auf welche Strategie man setzen sollte. So viele Webseiten und Foren werben mit der perfekten Handelsstrategie, welche in kurzer Zeit überdimensionale Gewinne verspricht.

Die perfekte Handelsstrategie gibt es nicht!

Diese drei Routinen kannst du beim Traden lernen ab sofort umsetzen:

1. Finde heraus, durch was die Preisveränderungen verursacht werden: Die Suche nach der Wahrheit ist eine der wichtigsten Routinen eines erfolgreichen Traders. Das mag vielleicht etwas philosophisch klingen. Aber wenn du dieses Konzept einmal verstanden hast, wird es auch für dich Sinn machen.

Viele unerfahrene Trader basieren ihre Handelsentscheidungen auf Dingen, die letztendlich keine Marktbewegungen auslösen können. Dazu gehören vor allem Marktteilnehmer, die ihre Strategie zu 100% auf technischer Analyse aufsetzen.

  • Technische Analyse ist der Handel basierend auf technischen Indikatoren oder Chart- und Kerzenformationen.
  • Die Routinen von Tradern, die ihre Handelsentscheidungen auf technischer Analyse basieren, erhalten ihre Handelssignale ausschließlich über die bereits vergangene Preisbewegung eines Finanzinstruments (z.B. Währungspaar).
  • Trading mit technischer Analyse basiert rein auf der Analyse von Charts und somit Dingen, die selbst keine Veränderungen im Preis hervorrufen können.
So oder ähnlich sollten deine Charts nicht aussehen! 🙁
Beispiel Chart technische Analyse

Beispiel Chart technische Analyse

Um zu lernen, wie man beim Traden die Gewinnchancen drastisch erhöht, ist es notwendig, dass wir einen Schritt weiter gehen, als die reine Chartanalyse für unsere Handelsentscheidungen zu nutzen. Die Informationen außerhalb der Charts spielen bei der Veränderungen der Währungskurse eine entscheidende Rolle.

Nutze die Informationen außerhalb der Charts, um die Wahrheit über die Preisveränderungen in den Währungspaaren herauszufinden.

2. Finde heraus, was die aktuellen Erwartungen der anderen Markteilnehmer sind: 

Eine weitere hervorragende Routine zum Traden lernen, ist die Analyse der aktuellen Markterwartungen gegenüber zukünftigen Ereignissen. Der aktuelle Preis eines Finanzinstrumentes ergibt sich immer aus der Summe der Erwartungen der Marktteilnehmer gegenüber den verschiedenen Ereignissen in der Zukunft.

Beispiele für Ereignisse:

  • Zinsentscheid einer Zentralbank
  • Entwicklung des Wirtschaftswachstums in einer Währungszone
  • Möglicher Ausstieg eines Landes aus einer Währungszone
  • Entwicklung des Arbeitsmarktes

Nur wenn wir wissen, was die aktuellen Erwartungen der Marktteilnehmer sind und wie sich diese im Kurs eines Währungspaares widerspiegeln, können wir daraus ableiten, was nötig ist, dass sich die Erwartungen der Marktteilnehmer ändern.

Die Änderung von Markterwartungen wirken sich auf Währungskurse aus

Zusammenhang zwischen Markterwartungen und Ereignissen

Die Markterwartungen gegenüber diesem möglichen Szenario verändern sich ständig. Unsere Aufgabe als Trader ist es herauszufinden, was die möglichen Faktoren für eine Veränderung dieser Erwartungen der Marktteilnehmer und somit auch der Veränderungen im Wert des britischen Pfund sind.

3. Entwickle Szenarien durch was oder wie sich die Markterwartungen ändern können: 

Sobald wir wissen, was die aktuellen Markterwartungen gegenüber einem Ereignis in der Zukunft sind, können wir verschiedene Szenarien entwickeln.

Die Erwartungen der Marktteilnehmer können zum Beispiel durch einzelne Nachrichtenereignisse erschüttert werden. Wenn Wirtschaftszahlen besser oder schlechter als erwartet veröffentlicht werden, kann dies in der Veränderung der Markterwartung und somit der Wertigkeit einer Währung resultieren.

Die routinierte und systematische Analyse der Wirtschaftsindikatoren in Verbindung mit den Preisbewegungen auf dem Chart ist somit um einiges erfolgsversprechender, als die reine Analyse von Charts und Indikatoren.

Erhöhe die Chancen auf deinen Erfolg als Trader durch echte Pro Trader Routinen.

10. Was sind die Risiken beim Handel an der Börse?

Wer über die Risiken beim Traden an der Börse nachdenkt, verbindet damit sofort die möglichen finanziellen Verluste oder sogar den Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Doch das bereits Risiken bestehen, bevor überhaupt der erste Euro am Markt investiert wurde, nehmen viele interessierte Trader gar nicht erst wahr.

10.1. Welche Risiken bestehen beim Traden lernen?

Zum Thema Handel an der Börse und Traden lernen gibt es im Internet unendlich viele Informationen und Strategien unterschiedlichster Art, die laut Herausgeber oft ohne großen Aufwand zum schnellen Erfolg führen sollen.

Als Anfänger stellt sich dann die Frage, welche Strategie man testet und ausprobiert. Oft ist das Testen von einem Handelssystem mit viel Zeitaufwand verbunden.

Daraus ergibt sich also die erste Art der Investition, die jeder Anfänger an der Börse tätigen muss:

Es muss Zeit in in etwas investiert werden, wobei nicht sicher ist, ob es auch tatsächlich zum Erfolg führt. Darin besteht das Risiko der Zeitverschwendung.

Auf Grund dieses Risikos tendieren unerfahrene Trader dazu, auf sehr einfache Strategien zu setzen. Am Besten soll es etwas sein, was gut visuell wahrgenommen werden kann und mit nur ein paar Minuten am Tag erledigt ist und mehr oder weniger automatisch das Handelskonto in kurzer Zeit auf Millionen ansteigen lassen soll. Das ist der Grund, warum so viele Trader der reinen Chartanalyse in Verbindung mit technischen Indikatoren verfallen sind und auf diesem Level ihr Glück versuchen.

Daran ist zunächst einmal gar nichts Verwerfliches und sicherlich gibt es auch Marktteilnehmer, die mit der Analyse von Charts und Indikatoren ein paar Gewinne erwirtschaften.

risiko-bei-chartanalyse

Woran es leider oft fehlt, ist die Frage nach dem WARUM. Viele unerfahrene Trader schauen stur auf ihre bunten Charts und sind beim Traden lernen nicht daran interessiert, warum Dinge funktionieren.

Stets auf der Suche nach der nächsten Chart- oder Kerzenformation oder einem Level für Widerstand und Unterstützung folgen viele Anfänger den sich daraus ergebenen Signalen völlig blind, ohne sich die Frage zu stellen, warum die Bewegungen in den einzelnen Märkten tatsächlich ausgelöst werden. Diese Frage gehört auf jeden Fall zu der Denkweise eines professionellen Forex Traders.

Wenn sich dann nach einiger Zeit nicht der erwartete Erfolg einstellt, wird die Strategie verworfen. Nach einiger Zeit findet der unerfahrene Trader dann erneut eine vielversprechende Strategie für den Handel an der Börse und der Kreislauf beginnt erneut von vorn.

 Kreislauf beim Traden lernen mit minderwertiger Handelsstrategie

Infografik-Anfänger-Trader-Kreis

Jeder Trader sollte sich stets hinterfragen, warum eine Strategie überhaupt funktionieren sollte. Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass wir  die Gründe für Marktbewegungen nicht auf den Charts oder über die Analyse von technischen Indikatoren finden.

Allein die Frage nach dem Warum, kann dir beim Traden lernen sehr viel Zeit sparen. Denn als Trader ist es essenziell zu wissen, warum die Bewegungen in den verschiedenen Märkten an der Börse passieren und was die Auslöser dafür sind.

Muss ich für Devisenhandel Trading Steuern bezahlen?

JA! Natürlich möchte auch hier das Finanzamt seinen Teil vom Kuchen abhaben. Wer das Traden lernen möchte, sollte sich auch über das Thema Forex und Steuern informieren.

Hier die wichtigsten Details:

Wer Gewinne durch den Devisenhandel oder dem Handel mit anderen Anlageklassen erzielt, hat sogenannte Einnahmen aus Kapitalerträgen. Diese Kapitalerträge unterliegen in Deutschland der Abgeltungssteuer (Wikipedia zum Thema Abgeltungssteuer).

Die Gewinne durch den Devisenhandel sind somit nicht steuerfrei und werden im Rahmen der Einkommensteuererklärung mit der Im Jahre 2009 eingeführten Abgeltungssteuer erfasst.

Die Abgeltungssteuer in Deutschland und somit auch die Forex Trading Steuern betragen  25% der jährlichen Gewinne.

Das mag jetzt vielleicht erstmal nach einer hohen Steuerlast klingen. Wenn die Gewinne jedoch mehr werden und auf Jahr gesehen 6-stellige Summen und mehr erreichen hat die Abgeltungssteuer gegenüber des herkömmlichen Einkommensteuersatzes einen großen Vorteil.

Vorteile von Trading Steuern gegenüber Einkommensteuer

Der Einkommensteuersatz entwickelt sich mit der Höhe des Jahreseinkommens progressiv bis zu einem Spitzensteuersatz von bis zu 42 %.

Je höher das Einkommen bei einem herkömmlichen Job oder der Selbstständigkeit, desto tiefer müssen wir für den Staat in die Tasche greifen. Hier mehr Infos zum Spitzensteuersatz und zur Reichensteuer.

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Abgeltungssteuer

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Spitzensteuersatz

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Reichensteuer

Die Abgeltungssteuer und somit auch die Trading Steuern steigen in Deutschland nicht einhergehend mit der Höhe des Gewinns. Der Steuersatz ist fix und bleibt immer bei 25% zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer.

Egal wie viel Gewinne wir durch den Forex Handel erzielen, wir werden bei den Devisenhandel Steuern niemals wie bei der Einkommensteuer fast die Hälfte unserer Gewinne abgeben müssen.

Freibetrag bei der Devisenhandel Abgeltungssteuer

Jeder Trader ist zunächst Anfänger und fängt mal klein an. Wer innerhalb eines Jahres nicht mehr als 801 EUR Gewinn durch den Handel an der Börse verdient, braucht diesen Betrag nicht zu versteuern. Diese Summe fällt dann unter den Sparerfreibetrag.

12. Was ist ein Broker und wie wähle ich den besten aus?

Wer als Trader aktiv im Devisenmarkt oder an der Börse handeln möchte, kann über einen sogenannten Broker Währungen kaufen und verkaufen.

Beispiel zur Veranschaulichung der Rolle des Brokers:

Nehmen wir einmal an, Du möchtest eine Banane kaufen und du fragst dich, wo du diese bekommen könntest. Du kommst zu dem Schluss, dass der Wochenmarkt der beste Ort ist, um eine Banane zu kaufen, da dort regelmäßig viele Stände mit frischen Obst aufgebaut sind.

Wer als Obsthändler Bananen verkaufen möchte, stellt sich eine ähnliche Frage. Der Verkäufer möchte den besten Platz für seinen Stand finden, wo sich möglichst viele potenzielle Käufer für seine Bananen aufhalten. Auch der Verkäufer für Bananen entscheidet sich dafür, seine Waren zum Wochenmarkt zu bringen und dort den Endkunden anzubieten.

Der Wochenmarkt ist also der Ort, wo regelmäßig Käufer und Verkäufer zusammenkommen, um miteinander Geschäfte zu machen. Die Verkäufer auf dem Wochenmarkt beziehen ihre Waren allerdings auf dem Großmarkt, wo sie einen guten Preis und somit später eine Marge (Spread) beim Verkauf an den Endkunden erzielen können.

Eine Börse oder der Markt für Devisen ist nichts anderes als ein Großmarkt, auf dem Endkunden allerdings unter normalen Zuständen keinen Zugriff haben.

Jetzt kommt der Forex Broker ins Spiel

Die Endkunden können dafür aber die Waren vom Händler auf dem Wochenmarkt kaufen. Auf dem Wochenmarkt bzw. Devisenmarkt für Endkunden treffen sich allerdings die Käufer und Verkäufer nicht für den Handel von Früchten, sondern für den Handel von Währungen.

Jeder kleine Stand für Obst und Gemüse auf dem Wochenmarkt repräsentiert in diesem Beispiel einen Broker, bei dem die Kunden allerdings nicht nur Währungen kaufen, sondern auch wieder verkaufen können.

Wie verarbeiten Broker die Order ihrer Kunden?

Dieser Markt für Devisen existiert im Gegensatz zum Wochenmarkt in deiner Stadt natürlich nur virtuell. Der Broker agiert dort lediglich als Mittelsmann zwischen den Tradern und dem großen Interbankenmarkt. Auf dem Interbankenmarkt befindet sich die eigentliche Liquidität.

Ein Broker ist stets im Wettbewerb mit anderen Broker und ist deshalb daran interessiert, seinen Kunden den bestmöglichen Preis für den Kauf bzw. Verkauf einer Währung zu bieten.

Wie handelt ein Trader mit dem Broker?

Der Broker selbst ist nicht daran interessiert beim Devisenhandel ein Risiko einzugehen. Wenn ein Trader einen Trade öffnet ist, der Broker daran interessiert sein Risiko sofort auszuggleichen (Hedge). Er wird die Order so schnell wie möglich mit verfügbaren Ordern von seinen anderen Kunden paaren oder an eine der großen Anbieter für Liquidität im Interbankenmarkt (z.B. CurrenEX) weiterleiten, um so selbst kein Risiko einzugehen.

Der Broker agiert somit nur als Mittelsmann zwischen dem Großmarkt für Währungen und dem einfachen Trader. Für diesen Dienst kassiert er eine Kommission für jeden einzelnen Trade und ist somit daran interessiert, dass Trader möglichst viele Trades öffnen und schließen.

Wie wähle ich den besten Forex Broker aus?

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Forex Brokern, die unter starkem Konkurrenzdruck, stets um neue potenzielle Kunden für Ihre Handelsplattformen werben.

Bei der Auswahl des richtigen Brokers geht es vor allem um Vertrauen. 

1. Regulierung

Broker die eine Niederlassung in Deutschland haben, müssen über die Bundesaufsicht für Finanzdienstleistungen reguliert sein. Dies ist ein Qualitätsmerkmal, auf das wir als Trader bei der Auswahl unseres Brokers achten sollten.

Wer auf Grund der oft geringeren Kosten einen international agierenden Broker bevorzugt, sollte auch hier auf Regulierungen durch offizielle Behörden achten. Diese mindern das Risiko, dass der Broker Gelder von Kunden veruntreut.

2. Gebühren / Spread

Forex Broker haben unterschiedlich hohe Gebühren für die verschiedenen Dienstleistungen.  Bevor du dich für einen Broker entscheidest, solltest du dich über die folgenden Gebührenarten informieren.

  1. Kommission für das Öffnen und Schließen von Trades
  2. Durchschnittliche Höhe des Spreads in den verschiedenen Währungspaaren
  3. Gebühren für die Ein- und Auszahlungen

Wenn wir uns über die möglichen Gebühren im Klaren sind, kommt es später nicht zu unerwarteten Kosten.

3. Liquidität

Weiterhin solltest Du darauf achten, dass der Broker direkten Zugriff zu einem umfangreichen Pool an Liquidität hat. Dein Broker soll deine Order ohne Umwege direkt in den Interbankenmarkt zu den großen Anbietern von Liquidität weiterleiten.

Broker, die genau das tun heißen Straight Through Processing (STP) Broker. STP Broker haben einen direkten Zugriff auf die Liquidität im Interbankenmarkt und agieren in der Regel nicht als Gegenspieler des Traders.

Hier findest du eine Liste von STP Brokern mit einigen wichtigen Metriken wie zum Beispiel Spread und Mindesteinzahlung.

4. Zuverlässigkeit der Handelsplattform

Für die Ausführung unserer Trades und dem Platzieren von Ordern benötigen wir über die bereitgestellte Handelsplattform  eine zuverlässige Verbindung zum Broker.

Um die Zuverlässigkeit eines Brokers bewerten zu können, ist es sinnvoll im Internet nach authentischen Erfahrungen von echten Tradern zu schauen. Dadurch ist es möglich, die Qualität der bereitgestellten Dienstleitungen des jeweiligen Brokers besser einschätzen zu können .

Kostenloses Demokonto zum Traden lernen

Die meisten Forex Broker beiden ihren Kunden ein kostenloses Demokonto, um die Handelsplattform ohne Risiko auszuprobieren.

Hierbei solltest du jedoch darauf achten, dass das Demokonto auch eine entsprechende Laufzeit hat. Hier unterscheiden sich die Broker zwischen Laufzeiten von nur ein paar Tagen bis hin zu mehreren Monaten.

Ich selbst habe bisher für meine Tests immer das Demokonto von ATC Brokers genutzt. Es hat 3 Monate Laufzeit und die Verbindung zum Broker Server war bisher immer stabil.

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