10.2 Finanzielle Risiken beim Handel an der Börse

Der Job an der Börse besteht vor allem darin, das finanzielle Risiko sinnvoll und klug zu verwalten. Das auf das Handelskonto eingezahlte Guthaben muss stets als Risikokapital gesehen werden und sollte nie für regelmäßige Ausgaben (z.B. Miete) eingesetzt werden.

Kann ich mehr als mein Guthaben auf dem Handelskonto verlieren?

Gerade beim Devisenhandel sichern sich die unterschiedlichen Brokern gegen unvorhersehbare Verluste ab. Sollte das Handelskonto nicht mehr die nötige Margin für die offenen Trades aufweisen, werden die Positionen automatisch durch den Broker geschlossen. So wird gewährleistet, dass der Verlust für den Trader und auch für den Broker den eingezahlten Betrag nicht übersteigen kann.

Stop Loss Order

Jeder Trade hat ohne die aktive Begrenzung des Risikos keine vordefinierte Verlustgrenze. Das heißt, dass ein Trade unendlich in den Gewinn oder in den Verlust laufen kann, wenn der Trader nichts dagegen tut. Ein natürlicher Stop Loss wäre dann erreicht, wenn das Guthaben auf dem Handelskonto (Margin) aufgebraucht wird und der Broker den Trade schließt.

Wenn das Guthaben auf dem Handelskonto aufgebraucht ist und der Broker die offenen Trades schließen muss, nennt man das Margin Call.

Das maximale Verlustrisiko ist also im Normalfall immer auf das eingezahlte Guthaben begrenzt.

Da wir aber nicht bei jedem Trade unser gesamtes Handelskonto riskieren wollen, nutzen wir Stop Loss Order, um damit die Verluste sinnvoll zu begrenzen.

Eine Stop Loss Order bestimmt einen vordefinierten Kurs in einem Währungspaar, an dem die Position unmittelbar geschlossen werden soll, sollte das Währungspaar zu diesem Kurs handeln.

Durch dieses Werkzeug ist es möglich, dass wir bei einem einzelnen Trade nur einen kleinen Anteil wie zum Beispiel 2% von unserem Guthaben riskieren.

Für die genaue Berechnung des Risikos anhand der Positionsgröße eignet sich dieser Positionsgrößenrechner. 

12. Was ist ein Broker und wie wähle ich den besten aus?

Wer als Trader aktiv im Devisenmarkt oder an der Börse handeln möchte, kann über einen sogenannten Broker Währungen kaufen und verkaufen.

Beispiel zur Veranschaulichung der Rolle des Brokers:

Nehmen wir einmal an, Du möchtest eine Banane kaufen und du fragst dich, wo du diese bekommen könntest. Du kommst zu dem Schluss, dass der Wochenmarkt der beste Ort ist, um eine Banane zu kaufen, da dort regelmäßig viele Stände mit frischen Obst aufgebaut sind.

Wer als Obsthändler Bananen verkaufen möchte, stellt sich eine ähnliche Frage. Der Verkäufer möchte den besten Platz für seinen Stand finden, wo sich möglichst viele potenzielle Käufer für seine Bananen aufhalten. Auch der Verkäufer für Bananen entscheidet sich dafür, seine Waren zum Wochenmarkt zu bringen und dort den Endkunden anzubieten.

Der Wochenmarkt ist also der Ort, wo regelmäßig Käufer und Verkäufer zusammenkommen, um miteinander Geschäfte zu machen. Die Verkäufer auf dem Wochenmarkt beziehen ihre Waren allerdings auf dem Großmarkt, wo sie einen guten Preis und somit später eine Marge (Spread) beim Verkauf an den Endkunden erzielen können.

Eine Börse oder der Markt für Devisen ist nichts anderes als ein Großmarkt, auf dem Endkunden allerdings unter normalen Zuständen keinen Zugriff haben.

Jetzt kommt der Forex Broker ins Spiel

Die Endkunden können dafür aber die Waren vom Händler auf dem Wochenmarkt kaufen. Auf dem Wochenmarkt bzw. Devisenmarkt für Endkunden treffen sich allerdings die Käufer und Verkäufer nicht für den Handel von Früchten, sondern für den Handel von Währungen.

Jeder kleine Stand für Obst und Gemüse auf dem Wochenmarkt repräsentiert in diesem Beispiel einen Broker, bei dem die Kunden allerdings nicht nur Währungen kaufen, sondern auch wieder verkaufen können.

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Dieser Markt für Devisen existiert im Gegensatz zum Wochenmarkt in deiner Stadt natürlich nur virtuell. Der Broker agiert dort lediglich als Mittelmaß zwischen den Tradern und dem großen Interbankenmarkt. Auf dem Interbankenmarkt befindet sich die eigentliche Liquidität.

Ein Broker ist stets im Wettbewerb mit anderen Broker und ist deshalb daran interessiert, seinen Kunden den bestmöglichen Preis für den Kauf bzw. Verkauf einer Währung zu bieten.

Wie handelt ein Trader mit dem Broker?

Der Broker selbst ist nicht daran interessiert beim Devisenhandel ein Risiko einzugehen. Wenn ein Trader einen Trade öffnet ist, der Broker daran interessiert sein Risiko sofort auszuggleichen (Hedge). Er wird die Order so schnell wie möglich mit verfügbaren Ordern von seinen anderen Kunden paaren oder an eine der großen Anbieter für Liquidität im Interbankenmarkt (z.B. CurrenEX) weiterleiten, um so selbst kein Risiko einzugehen.

Der Broker agiert somit nur als Mittelsmann zwischen dem Großmarkt für Währungen und dem einfachen Trader. Für diesen Dienst kassiert er eine Kommission für jeden einzelnen Trade und ist somit daran interessiert, dass Trader möglichst viele Trades öffnen und schließen.

Wie wähle ich den besten Forex Broker aus?

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Forex Brokern, die unter starkem Konkurrenzdruck, stets um neue potenzielle Kunden für Ihre Handelsplattformen werben.

Bei der Auswahl des richtigen Brokers geht es vor allem um Vertrauen. 

1. Regulierung

Broker die eine Niederlassung in Deutschland haben, müssen über die Bundesaufsicht für Finanzdienstleistungen reguliert sein. Dies ist ein Qualitätsmerkmal, auf das wir als Trader bei der Auswahl unseres Brokers achten sollten.

Wer auf Grund der oft geringeren Kosten einen international agierenden Broker bevorzugt, sollte auch hier auf Regulierungen durch offizielle Behörden achten. Diese mindern das Risiko, dass der Broker Gelder von Kunden veruntreut.

2. Gebühren / Spread

Forex Borkenhagen unterschiedlich hohe Gebühren für die verschiedenen Dienstleistungen.  Bevor du dich für einen Broker entscheidest, solltest du dich über die folgenden Gebührenarten informieren.

  1. Kommission für das Öffnen und Schließen von Trades
  2. Durchschnittliche Höhe des Spreads in den verschiedenen Währungspaaren
  3. Gebühren für die Ein- und Auszahlungen

Wenn wir uns über die möglichen Gebühren im Klaren sind, kommt es später nicht zu unerwarteten Kosten.

3. Liquidität

Weiterhin solltest Du darauf achten, dass der Broker direkten Zugriff zu einem umfangreichen Pool an Liquidität hat. Dein Broker soll deine Order ohne Umwege direkt in den Interbankenmarkt zu den großen Anbietern von Liquidität weiterleiten.

Broker, die genau das tun heißen Straight Through Processing (STP) Broker. STP Broker haben einen direkten Zugriff auf die Liquidität im Interbankenmarkt und agieren in der Regel nicht als Gegenspieler des Traders.

Hier findest du eine Liste von STP Brokern mit einigen wichtigen Metriken wie zum Beispiel Spread und Mindesteinzahlung.

4. Zuverlässigkeit der Handelsplattform

Für die Ausführung unserer Trades und dem Platzieren von Ordern benötigen wir über die bereitgestellte Handelsplattform  eine zuverlässige Verbindung zum Broker.

Um die Zuverlässigkeit eines Brokers bewerten zu können, ist es sinnvoll im Internet nach authentischen Erfahrungen von echten Tradern zu schauen. Dadurch ist es möglich, die Qualität der bereitgestellten Dienstleitungen des jeweiligen Brokers besser einschätzen zu können .

Kostenloses Demokonto zum Traden lernen

Die meisten Forex Broker beiden ihren Kunden ein kostenloses Demokonto, um die Handelsplattform ohne Risiko auszuprobieren.

Hierbei solltest du jedoch darauf achten, dass das Demokonto auch eine entsprechende Laufzeit hat. Hier unterscheiden sich die Broker zwischen Laufzeiten von nur ein paar Tagen bis hin zu mehreren Monaten.

Ich selbst habe bisher für meine Tests immer das Demokonto von ATC Brokers genutzt. Es hat 3 Monate Laufzeit und die Verbindung zum Broker Server war bisher immer stabil.

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