Wenn du gerade mit dem Traden anfängst oder neben dem Job auf der Suche nach einer profitablen Handelsstrategie bist, kann es manchmal schwierig sein, ausreichend Zeit dafür zu finden.

Es ist keine große Sache, eine Handelsstrategie zu kopieren. Das Internet ist voll mit Informationen zu Handelssystemen, die allerdings in den meisten Fällen nicht die ausreichende Qualität haben und am Ende einfach nicht funktionieren können.

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„Was sind die wichtigsten Elemente einer profitablen Handelsstrategie?“

Ich bin froh, dass das jemand gefragt hat. So viele Trader handeln jeden Tag Forex und andere Märkte und sehen am Ende des Monats oder des Quartals keine Gewinne oder sogar Verluste und fragen sich, wo das Problem ist bei ihrer Handelsstrategie ist.

In den letzten 8 Jahren habe ich jede Woche getradet. Einige meiner Trades haben auf der Basis des Guthabens auf meinen Handelskonto zweistellige Prozentgewinne realisieren können.

Einige dieser Trades habe ich mir nun nochmal genauer angeschaut, um die wichtigsten Elemente zu identifizieren, die diese Trades überhaupt erst möglich gemacht haben. Ich möchte sie gern mit dir teilen.

1. Märkte und Währungspaare analysieren. Aber wie?

Wenn wir über Trading sprechen, worüber genau reden wir dann überhaupt?

Was ist Trading eigentlich?

Was wäre die beste Beschreibung für das was ein Trader jeden Tag tut?

Der legendäre US-amerikanische Trader Paul Tudor Jones (PTJ), bekannt für seine atemberaubende Performance in den 80er und 90er Jahren, hat es einmal ziemlich genau getroffen:

Paul Tudor Jones

(Ich habe versucht, so wortwörtlich wie möglich zu übersetzen.)

Das Geheimnis, als Trader erfolgreich zu sein liegt darin, einen unermüdlichen, unsterblichen und unlöschbaren Durst nach Informationen und Wissen zu haben. Da ich denke, dass man als Trader in bestimmten Situationen genau wissen kann, was jeden Käufer und Verkäufer im Markt motiviert und so ein ziemlich gutes Bild davon bekommt, was in der Zukunft passieren könnte. Es erfordert allerdings vor allem Routinearbeit und Hingabe, um die dafür nötigen Informationen zu finden.

Hier ein Ausschnitt aus der bekannten Trader Dokumentation aus dem Jahr 1987 in englischer Sprache auf Youtube:

Einer der wichtigsten Kommentare: „Every bit of information could give him a critical advantage.“

Was können wir daraus ableiten, um zu verstehen, wie wir am besten an die Marktanalyse herangehen?

  • Beim Trading geht es um Informationen,
  • Wissen und Routinen, um diese Informationen zu interpretieren.
  • Es gibt Marktsituationen mit hohen Gewinnwahrscheinlichkeiten.
  • Trading erfordert routinierte Arbeit und eine gewisse Hingabe.

Einige von euch werden jetzt sagen: “Ich finde alle nötigen Informationen für meine Handelsstrategie bei der Analyse von Charts und technischen Indikatoren.”

Das ist allerdings nicht sehr hilfreich. Chartanalyse allein wird nicht zum gewünschten Erfolg führen und reicht zum Treffen von Handelsentscheidungen schlichtweg nicht aus.

Was ist ein Chart und Chartanalyse denn eigentlich wirklich?

Ein Chart ist nichts weiter das die zweidimensionale Darstellung von Informationen. Beim Devisenhandel sind Charts sogar nur eindimensional. Die einzige Dimension, die wir auf dem Chart wahrnehmen können, sind die vergangenen Preisbewegungen.

Alle technischen Indikatoren repräsentieren auf einem Chart genau ein und die selbe Information (den Preis) und stellen sie bloß anders dar.

So sieht ein typischer Chart mit technischen Indikatoren aus.

Die wirklich relevanten Informationen für eine gute Handelsstrategie sind auf so einem Chart nicht sichtbar.

Aus diesem Grund kann technische Chartanalyse niemals der Startpunkt für eine effektive Marktanalyse sein. Die dort zu entnehmenden Informationen sind einfach nicht ausreichend, um hochwertige Handelsentscheidungen treffen zu können.

So stellt sich also die Frage, welche Informationen Paul Tudor Jones meint, wenn es darum geht, Klarheit zu erlangen und mögliche Marktbewegungen besser voraussagen zu können.

Analyse von Informationen außerhalb der Charts

Wenn wir auf den Charts nicht alle Informationen für eine profitable Handelsstrategie finden können, die wir für das Treffen von guten Handelsentscheidungen benötigen, wo sollen wir als Trader dann schauen?

Jede meiner Trading Ideen beginnt mit der Analyse der Informationen, die man nicht auf einem Chart sehen kann.

Sobald ich einem Charttrader von den Informationen außerhalb der Charts erzähle, bekomme ich oft eine Reaktion, die klingt wie:

“Ich möchte nicht traden, wenn Nachrichten oder Wirtschaftsdaten veröffentlicht werden. Das Risiko ist mir zu hoch.”

Als Trader wollen wir nicht planlos jede kleine Abweichung bei der Veröffentlichung der Wirtschaftsdaten im ökonomischen Kalander handeln. Das würde jeden Trader einfach nur verrückt machen.

PTJ sagt in seinem Zitat: Beim Traden geht es hauptsächlich um Informationen und Routinearbeiten. Ich deute das so:

Einer der wichtigsten Bestandteile der profitablen Trading Strategie ist die Analyse der Informationen, die den größten Teil der Marktteilnehmer dazu bewegt Order in einem Markt auszuführen und somit Preisveränderungen hervorzurufen.

Was sind Informationen die die Preisveränderungen in den verschiedenen Währungspaaren hervorrufen?

  • Nachrichtenereignisse
  • Wirtschaftsdaten
  • Politische Entscheidungen
  • Intervention von Zentralbanken
  • Marktsentiment
  • Markterwartungen
  • Marktpositionierung
  • Szenarioanalyse
  • Globale Makro-Ereignisse
  • Verknappung und Überangebot von Rohstoffen
  • Gerüchte in jeglicher Form
  • Ansammlungen von Stop Loss Order (Diese können oft mit einem Blick auf die Charts identifiziert werden)

KEINE PANIK! 🙂 ES STECKT EIN SYSTEM DAHINTER.

Das sind genau die Informationen die PTJ in seiner Aussage meint. Das sieht jetzt vielleicht erstmal etwas viel aus. Aber das ist der Punkt, wo die Routinearbeit ins Spiel kommt.

Um die Informationen möglichst effizient zu analysieren, um den nötigen Interpretationsvorteil und die daraus entstehenden Trading-Ideen zu erhalten, brauchen wir als Trader für die Analyse klare und wiederkehrende Routinen.

Trading Routinen, mit denen wir durch eine Schritt für Schritt Abfolge analysieren, welche der vielen Informationen wirklich relevant sind. Denn nur was auch für den Markt (die Marktteilnehmer beim Devisenhandel) relevant ist, wird sie dazu bewegen Order auszuführen und somit Kursveränderungen zu verursachen. Chartanalyse spielt dabei nur eine sehr untergeordnete Rolle.

2. Risiko Management und Stop Loss

Ganz egal, wie sehr wir an einen Trade glauben. Beim Traden geht es immer um Wahrscheinlichkeiten und die kluge Verwaltung des Risikos.

Um dies zu realisieren, ist die Bestimmung des Risikos und somit des Stop Loss vor dem Öffnen des Trades ein absolutes Muss.

Jeder Trader befindet sich in seiner individuellen Lebenssituation und hat andere Voraussetzungen. Das ist der Grund, warum es für mich keinen Sinn macht exakte Risiko-Level zu empfehlen.

Typische Empfehlungen sind: „Riskiere 2 % des Kapitals bei jedem Trade.“

Ich bin der Meinung, dass jeder Trader sein eigenes Risiko-Level finden muss, um sich nach und nach dem individuell optimalen Level anzunähern.

Das eigentliche Ziel ist es, das Risiko je Trade je nach Qualität der Trading Idee zu variieren. Wenn du also von einer Idee und dem sich daraus ergebenden Trade überzeugt bist und die Wahrscheinlichkeit des Gewinns als hoch einstufst, kannst du etwas mehr riskieren als normalerweise.

Diese dynamische Art und Weise des Risiko Managements erfordert etwas Erfahrung, so dass du die Qualität von Trades besser einschätzen kannst.

Zunächst solltest du deinen Stop Loss so berechnen, dass du je Trade immer den gleichen Prozentwert von deinem Handelsguthaben riskierst. 

Bei der Wahl des Prozentwertes frage dich, ob du mit einer Verlustserie von 10 Trades leben könntest, ohne das die mit so einer Verlustserie verbundenen Gefühle und Emotionen dich negativ beeinflussen.

3. Psychologie und emotionale Achtsamkeit

Die meisten von euch werden bereits Erfahrungen mit der emotionalen Seite des Tradings gemacht haben. 🙂

Die wichtigen Emotionen, die jeder Trader mehr oder weniger in den Griff bekommen muss sind die folgenden:

  1. Angst
  2. Hoffnung
  3. Gier

“Wenn ich doch bloß ohne Emotionen traden könnte, wäre ich ein bessere Trader.”

So viele Trader wünschten, sie könnten die Märkte frei von jeglicher Emotion traden und somit die Märkte objektiver betrachten.

VORSICHT: Emotionen sind für uns als Trader extrem wichtig!

Vor allem für das Treffen von Handelsentscheidungen und für die empathische Analyse der Marktteilnehmer und deren Erwartungen sind unsere Emotionen für das Ausführen der Handelsstrategie unerlässlich.

Warum sind Emotionen bei Trading Entscheidungen so wichtig?

Die Psychologie der EntscheidungenHans Pfister ist Psychologie Professor an der Universität Lüneburg und  hat an einem Modell gearbeitet bei dem es darum geht, wie Emotionen unsere Entscheidungen beeinflussen. Dieses Modell beschreibt er auch ausführlich in seinem Buch „Die Psychologie der Entscheidungen„.

Dieses Modell zeigt, dass Emotionen nicht ein Zeichen der Irrationalität sind, sondern eher ein integraler Teil des Entscheidungsprozesses sind. Pfister und seine Kollegen belegen an ihrer Studie, dass Emotionen nicht nur als positiv oder negativ  kategorisiert werden sollten.

Wenn wir einen Trade mit Gewinn länger offen lassen und wir die daraus entstehende Emotion nur als unangenehm empfinden, schließen wir den Trade mit hoher Wahrscheinlichkeit zu früh und lassen ihn nicht bis in die optimale Gewinnzone laufen.

Wir könnten das unangenehme Gefühl und die Angst vor möglichen Verlusten der noch nicht realisierten Gewinne auch als Warnsignal sehen und unsere volle Aufmerksamkeit dem Markt und dem Trade schenken, anstatt nur auf da unangenehme Gefühl zu reagieren, indem wir den Trade schließen.

Wie können uns unsere Emotionen beim Traden helfen?

  • Informationen – Emotionen liefern wertvolle Informationen. Beispiel: Wenn wir beim Traden ein gutes Trade Setup entdecken entstehen Gefühle, die das Interesse und die Aufmerksamkeit anregen. Dieser Zustand hilft uns dabei, die Details besser abzuwägen und die Handelsentscheidung zu formen.
  • Geschwindigkeit – Emotionen helfen uns dabei Informationen schneller zu verarbeiten, wenn es darauf ankommt, in einer begrenzten Zeit zu einer Handelsentscheidung zu kommen. Wenn wir zum Beispiel nur wenige Informationen zur Verfügung haben, um eine Handelsentscheidung zu treffen, können wir durch Emotionen und die Erfahrung besser einschätzen, ob das Trade Setup die ausreichende Qualität hat oder nicht.
  • Fokus und Aufmerksamkeit – Emotionen helfen uns dabei Situationen besser einzuschätzen, indem sie unsere Aufmerksamkeit auf die relevanten Daten und Informationen lenken, die für das Treffen einer informierten Handelsentscheidung notwendig sind.
  • Bekenntnis – Emotionen helfen uns dabei, uns zu unseren Entscheidungen zu bekennen und mit den Konsequenzen zu leben. Durch eine starke Verbundenheit mit unseren längerfristigen Zielen als Trader sind wir dazu bereit, unangenehme Gefühle (wie z.B. den Drang einen Gewinner Trade vorzeitig zu schließen) zu kontrollieren und das zu tun, was auf längerer Sicht zu einer besseren Performance beiträgt.

Bessere Handelsentscheidungen durch volle Achtsamkeit

Ein besserer Ansatz und der Schlüssel zu einer objektiven Marktanalyse und besseren Handelsentscheidungen ist die Achtsamkeit gegenüber den eigenen Emotionen.

Nur so können wir beim Traden bemerken, wann die zentrale Emotion “ANGST” unsere Handelsentscheidungen beeinflusst.

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Wie beeinflusst Angst unser Handeln beim Ausführen unser Handelsstrategie?

Die Emotion Angst beeinflusst uns als Trader. Ob wir es merken oder nicht.

  • Angst vor möglichen Verlusten und dem Auslösen des Stop Loss
  • Angst vor verpassten Trading Möglichkeiten
  • Angst davor, bereits realisierte Gewinne wieder abzugeben

Wie kannst du am besten mit diesen Ängsten umgehen um deine Performance deiner Handelsstrategie zu steigern?

Das alleinige Bewusstsein über unsere Emotionen die Intensität deren Einfluss auf unsere Entscheidungen minimieren.

Mehr Achtsamkeit durch regelmäßige Dokumentation

Durch die einfache Dokumentation deiner Emotionen kannst du ein besseres Bewusstsein entwickeln, wie und wann sie dich in deinen Entscheidungen beeinflussen und deine Trading Performance negativ beeinflussen.

Ich dokumentiere ich täglich meine Gedanken und Emotionen, um sie bewusster wahrzunehmen.

Dokumentation von Gedanken und Emotionen

Hier kannst du die Vorlage für die tägliche / wöchentliche Dokumentation deiner Emotionen und Gedanken als Excel Datei herunterladen.

4. Elemente zu einer profitablen Handelsstrategie verbinden

Es ist die eine Sache, etwas über die oben beschrieben Elemente zu wissen. – Allerdings ist es etwas komplett anderes, sie in der Praxis beim Handel an den verschiedenen Märkten einzusetzen.

Wie oft hast du selbst schon Voller Aufregung eine neue vermeintlich profitable Handelsstrategie ausprobiert, die dann aber nach längeren Tests dann doch keine Gewinne erzielen konnte. Auch mir ist das in der Vergangenheit passiert und ich habe viel ausprobiert, bis ich meine ganz eigenen Routinen für die Marktanalyse und das Trading entwickelt habe.

Meine besten Routinen und Strategien für den profitablen Devisenhandel habe ich in meinem Mani Pro Trader Ebook zusammengestellt. Trage deinen Namen und E-Mail-Adresse ein und erhalte direkt eine kostenlose Leseprobe. 

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Die meisten Trader denken, dass die Routinen für die Marktanalyse das wichtigste Element einer guten Handelsstrategie ist.

Was denkst du? Hinterlasse deine Gedanken zu diesem Thema als Kommentar.

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