Jeder von uns hat auf seinen Charts schon hin und wieder Gaps gesehen. Diese können zum Beispiel auftreten, wenn der Markt am Ende der Woche schließt und nach dem Wochenende zu einem höheren oder niedrigerem Preis wieder öffnet.

Gaps werden von den meisten Tradern als sehr risikoreich angesehen und sind der Grund, warum viele Day-Trader ihre Trades vor dem Wochenende schließen.

Am Ende sind Preis-Gaps jedoch nichts weiter als normale Preisbewegungen, mit dem einzigen Unterschied, dass diese nicht auf dem Chart aufgezeichnet wurden.

Preisbewegungen können, wie bereits in anderen Blog-Posts beschrieben, die unterschiedlichsten Formen annehmen. Es gibt klare Preisbewegungen, ohne jegliche Rücksetzer oder auch unkoordinierte Bewegungen, die dennoch eine Gesamtrichtung haben.

Preisbewegungen können liquide und illiquide Eigenschaften haben.

Zum Beispiel:

Die Bewegung kann durch das Auslösen einer Vielzahl von Stop Loss Ordern entstehen. Dadurch kann es ein zwischenzeitliches Überangebot auf der Kaufen- bzw. Verkaufenseite geben, so dass der Markt innerhalb der Bewegung nicht mal zu jedem Preis (Pips) wirklich gehandelt wird, sondern bestimmte Preispunkte einfach überspringt.

Preis Gap in EURUSD

Für jeden Trader bedeutet Liquidität allerdings etwas anderes. Kleine Konten, auf denen nur ein oder weniger Lots pro Trade gehandelt werden, haben auf den gängigen Währungspaaren wenig Probleme damit, dass Ihre Orders zum gewünschten Preis ausgeführt werden. Anders sieht es zum Beispiel bei Hedge Fonds aus.

Für Trader, die mehrere Millionen oder gar Milliarden verwalten, ist Liquidität im Markt ein sehr wichtiges Thema.

Ein Trade mit mehreren 100 Lots kann nicht mal eben einfach so geöffnet oder geschlossen werden, da der so genannte Schlupf zu hohe Kosten verursachen würde.

So sind Trader, die mit riesigen Summen handeln ständig auf der Suche nach Liquidität im Markt, um Positionen zu öffnen oder zu schließen.

Gaps sind auch nur Preisbewegungen

Gaps sind auf jeden Fall in die Kategorie „aggressive Preisbewegungen“ einzuordnen. Der Unterschied ist, dass der Markt während der Bewegung zu nur zwei Preispunkten gehandelt wurden.

Beispiele:

GBPUSD handelt bei 1.5500. Eine Nachricht wird veröffentlich und GBPUSD macht eine 100 pips Aufwärtsbewegung. Nur weil wir auf dem Chart eine 100 Pip Kerze sehen, heißt es nicht, dass der Markt zu jedem Preis gehandelt wurde.

Preis-Gap-trotz-großer-Kerze

Es ist sehr wahrscheinlich, dass der Markt durch viele Preis Levels einfach „hindurchgegappt“ ist. Aus diesem Grund kann man eigentlich viele News-Spike-Kerzen auch als Gaps bezeichnen.

Da Forex an 5 Tagen in der Woche ein 24-Stunden Markt ist, gibt es weniger Gaps als in den Aktienmärkten. Dennoch unerwartete Ereignisse können große Gaps verursachen, wie die Vergangenheit schon öfter gezeigt hat.

Am Ende sind Gaps nichts weiter Schlimmes, so lange sie in die Richtung Deines Trades passieren. 😉 Trader die in der generellen Marktrichtung handeln und sich über Sentiment und externe Einflüsse des Marktes bewusst sind, sollten eher von Gaps profitieren, als dass sie ihnen Schaden zufügen.

Gaps und Broker

Auch Broker haben Risiken, wenn große Gaps am Markt passieren. Dies ist der Grund, warum sich die Spreads vor und kur nach der Veröffentlichung von relevanten Nachrichten weiten. Dies geschieht wegen dem erhöhten Risiko von großen Preisbewegungen und dem Mangel an Liquidität im Markt.

Als Trader ist es von Vorteil einen Broker zu wählen bei dem die Größe des Spreads vor allem in Hauptpaaren wie EURUSD im normalen Rahmen bleibt und nicht zum Nachteil des Traders künstlich übertrieben wird.

Gerade Broker die selbst im Markt investiert sind oder gar gegen ihre eigenen Kunden wetten, tendieren dazu, insbesondere während der Veröffentlichung von Nachrichten Spreads zum Nachteil der Trader künstlich zu weiten.

Zuverlässiger-Broker-ist-wichtig

Nachteil deswegen, da eventuell Trades ausgestoppt, werden die unter normalen Umständen noch weiter im Markt gewesen wären.

Gerade deshalb ist es überaus wichtig einen Broker eine Weile in Marktphasen von geringer Liquidität im Markt (Veröffentlichung von Nachrichten) mit einem Live-Konto zu beobachten, um eine Aussage treffen zu können, ob die Spreads auf einem normalen Level bleiben und schnell wieder in den Ursprungszustand zurückkehren.

Natürlich kann man sich auch eine Webseite für Broker Bewertungen anschauen.. Hier sind Kommentare und Erfahrungen von anderen Tradern zu diesem Thema besonders hilfreich.

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